Werkstatt

Deutsches Werkzeugmuseum

Steffenshammer

Wasserhammer von 1746

Remscheid: Letzter noch funktionsfähiger Schmiedekotten im Gelpetal. Oberschlächtiges Wasserrad zum Antrieb eines Schwanzhammers. Esse mit Blasebalg, Schleifstein, Federhammer und Fallhammer. Kleinschmiede.

Der Schmiedehammer wurde im Jahre 1746 errichtet. Neben der Herstellung von Werkzeugen und Kleineisenwaren wurde dort Raffinierstahl geschmiedet, ein hochwertiger Werkzeugstahl seiner Zeit.

Der Hammer hat als einziger funktionstüchtiger Bergischer Wasserhammer noch die ursprüngliche Bauart aus dem 18. Jahrhundert. Er wurde noch bis zum Jahr 1958 für gelegentliche Arbeiten genutzt.

Heute ist der Steffenshammer der letzte noch funktionsfähige Schmiedekotten im Gelpetal. Ein oberschlächtiges Wasserrad nutzt die Wasserkraft zum Antrieb eines Schwanzhammers. Ein kleineres Wasserrad betreibt den Blasebalg an der Esse. Schleifstein, Federhammer und Fallhammer werden elektrisch über Transmission angetrieben.

Die „Kiepe“, eine ehemalige Kleinschmiede in Fachwerkbauweise, ergänzt an historischer Stelle das Ensemble und dient heute als Ausstellungsraum.

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