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11.4.2023
Stickstoffwelten zu „Stickstoffwelten”, DE-21730 Balje

Ausstellung 02.04. bis 05.11.23

Stickstoffwelten

Haben wir Mist gebaut?

Natureum Niederelbe

Jan bis Feb,
Nov:
Sa-So 10-17 Uhr
März:
Di-So+Ft 10-17 Uhr
April bis Juni,
Sept bis Okt:
Di-So+Ft 10-18 Uhr
Juli bis Aug:
tägl. 10-18 Uhr

Industrieller Stickstoff hat die Welt verändert – bis heute: er bildet die Basis von Sprengstoff und Dünger. Seit der Erfindung des Haber-Bosch-Verfahrens gelangen große Mengen von Stickstoff in die Umwelt und beeinflussen Wasser, Klima und biologische Vielfalt. Da drängt sich die Frage auf: Haben wir Mist gebaut?

So einfach lässt sich das nicht beantworten. Die Ausstellung führt die Besucher von der Entdeckung des Elementes Stickstoff und seiner Wirkung auf das Pflanzenwachstum, durch den Stickstoffkreislauf und in die Welt der Dünger. Aber auch die Problematik von zu viel Stickstoff wird thematisiert. Der Überschuss lässt sauren Regen entstehen, schädigt Moore und Heiden und verursacht das „Umkippen“ von Gewässern.

Gleichzeitig ist Stickstoff ein Bestandteil von Aminosäuren, aus denen die lebenswichtigen Proteine aufgebaut sind. Ohne Stickstoff geht es also nicht. Und die aktuelle Weltbevölkerung von rund 8 Milliarden Menschen ließe sich ohne sogenannten Kunstdünger gar nicht mehr ernähren.

Vorgestellt werden alternative Düngemittel, die den einen oder anderen Hobbygärtner überraschen dürften, und die Maßnahmen, die in der niedersächsischen Landwirtschaft zum Schutz von Böden und Gewässern bereits ergriffen werden.

POI

Ausstellungsort

Natu­reum Nieder­elbe

Natur­museum für das Elb­ästuar (Unter­elbe, Mün­dung, Watten­meer) und die Land­schaft zwischen Elbe und Weser. Lage am Rande des Feucht­ge­bietes inter­natio­naler Be­deu­tung direkt an der Elb­mündung. Mög­lich­keiten zur Vogel­beob­ach­tung. Bio­logie und Öko­logie

Bis 3.11.2024, im Haus

Flieger. Eroberung des Himmels

Was mit Otto Lilien­thal zu Recht als Meister­leistung der Inge­nieurs­kunst gefeiert wurde, „erfand” aller­dings die Natur bereits vor fast 400 Millionen Jahren.

Bis 12.8.2024, im Haus

Glanzlichter 2024

Ein Eis­vogel im Sturz­flug, traum­hafte Land­schafts­auf­nahmen aus der Wüste oder dem Eis­meer, fili­grane Schmetter­linge und gewal­tige Braun­bären.

Zoo, Wingst

Zoo in der Wingst

Kleiner, familien­freund­licher Zoo mit be­weg­ter Ver­gan­gen­heit. Wolfs- und Bären­wald, begeh­bare Affen- und Kän­guru-Gehege.

Techn. Denkmal, Brunsbüttel

Atrium an der Schleuse

Aus­stel­lung zum Nord-Ost­see-Kanal. Bau und Betrieb der meist­be­fah­re­nen künst­lichen See­wasser­straße der Welt. Be­sich­ti­gung der Schleu­sen unter Schiff­fahrts­betrieb.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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