Ausstellung 28.08. bis 28.11.21

Maximilianmuseum

Stiften gehen

Wie man aus Not eine Tugend macht

Augsburg, Maximilianmuseum: Obwohl die Zeit der Fuggerei-Stiftung weit weg scheint, zeigen sich bei genauem Hinsehen erstaunliche Parallelen zu der von der Corona-Pandemie geprägten Gegenwart. Bis 28.11.21

Wer kennt sie nicht, die Fuggerei in Augsburg. In diesem Jahr ist es 500 Jahre her, dass Jakob Fugger „der Reiche” die älteste Wohnsiedlung der Welt gestiftet hat. Und das in einer Zeit, die als „Goldene Zeit” in das Gedächtnis der Stadt eingegangen ist.

Man fragt sich unwillkürlich: Wie passt diese glänzende Epoche mit einer Wohnraumstiftung für „arme Leut” zusammen? Oder: Was für eine Gesellschaft macht Stiftungen wie diese notwendig?

Parallelen zur Corona-Krise

Obwohl die Zeit der Fuggerei-Stiftung weit weg scheint, zeigen sich bei genauem Hinsehen erstaunliche Parallelen zu der von der Corona-Pandemie geprägten Gegenwart: auch damals waren die Menschen Klimawandel, Seuchen und einem unaufhaltsamen Wertewandel ausgesetzt.

Wie man vor 500 Jahren auf diese Krisen reagiert hat, was Stiftungen damit zu tun haben und welche urmenschlichen Phänomene uns über die Zeiten verbinden, wird die Ausstellung erlebbar machen.

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