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Stiftsbibliothek

St. Gallen: Klosterbibliothek mit in sich geschlossenem Bücherbestand von mehr als 140.000 Bänden (Handschriften, Frühdrucke und Bücher) von unermeßlichem Wert. Eine der schönsten und ältesten Bibliotheken der Welt. Jahresausstellung bedeutender Handschriften.

Der Stiftsbezirk St.Gallen zählte 1983 zu den ersten Schweizer Kulturgütern, die in die Liste der UNESCO aufgenommen wurden. Ausschlaggebend für die Wahl von St.Gallen war die Verbindung der barocken Klosteranlage mit einer ins 8. Jahrhundert zurückreichenden Tradition. Seinen kunsthistorischen Weltruhm verdankt St.Gallen jedoch in erster Linie der Klosterbibliothek, die mit ihrem in sich geschlossenen Bücherbestand von mehr als 140.000 Bänden (Handschriften, Frühdrucke und Bücher) nicht nur eine der ältesten und reichsten der Welt ist, sondern auch eine der schönsten.

1805 wurde das Kloster durch den neu gegründeten Kanton aufgehoben. Seither beherbergt die Klosteranlage Regierung und Verwaltung des Kantons St.Gallen sowie Oberhaupt und Administration des 1823 geschaffenen gleichnamigen Bistums.

Der wertvolle Bücherbestand offenbart die Entwicklung der europäischen Kultur und dokumentiert die kulturelle Leistung des Klosters St.Gallen vom 8. Jahrhundert bis zu seiner Auflösung. Zahlreiche grundlegende Werke der europäischen Geistesgeschichte werden hier in bester Überlieferung aufbewahrt. Das Herzstück der Sammlung bildet das weitgehend am Ort entstandene Korpus frühmittelalterlicher Handschriften aus dem 8. bis 11. Jahrhundert.

Der Barocksaal beeindruckt durch sein Inventar und die Deckengemälde. Im Gewölbekeller geht es um den Mönch Gallus und sein Kloster, der Ausstellungssaal befaßt sich mit Europa im frühen Mittelalter.

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