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26.3.2014
 zu „KERAMION (Museum)”, DE-50226 Frechen
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Museum

KERAMION

Zentrum für moderne+historische Keramik Frechen

Bonnstraße 12
DE-50226 Frechen
02234-69769-0
info@keramion.de
Ganzjährig:
Di-Fr, So 10-17 Uhr
Sa-So 14-17 Uhr

Die historische Abteilung des KERAMION zeigt ein Stück rheinischer Keramikgeschichte: in Frechen wurden Töpfereierzeugnisse gefertigt, die heute als Pingsdorfer Ware, Rheinisches Steinzeug und Irdenware vom Niederrhein bekannt sind. Archäologische Ausgrabungen von Brennöfen und Fehlbränden aus Frechener Töpferwerkstätten dokumentieren eine lebhafte Handwerkertätigkeit vom 13. bis zum 20. Jahrhundert.

Typisch für die hiesige Produktion sind Bartmannkrüge des 16. bis zm 19. Jahrhunderts aus Steinzeug und bleiglasierte, farbig bemalte Bildschüsseln des 18. und 19. Jahrhunderts. Im Zuge der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts wurden vor allem Kanalisationsrohre und in den 1920/30er-Jahren in einer der Röhrenfabriken auch Bau- und Feinkeramik gefertigt.

Sammlung Cremer

Grundlage für den Bestand moderner Keramik ist die Sammlung Dr. Gottfried Cremer. Seit den 1950er-Jahren baute der Frechener Steinzeugunternehmer mit etwa 5.000 Stücken von mehr als 500 Keramikern eine der größten und qualitätsvollsten privaten Keramiksammlungen Deutschlands auf.

Der Schwerpunkt liegt auf der deutschen Unikatkeramik, dennoch sind sämtliche namhaften europäischen Keramiker berücksichtigt. Vom Gefäß bis zur Freiplastik, vom Relief oder Bildplatte bis zur Installation sind alle Gattungen vertreten.

Die stilistische Vielfalt ermöglicht einen umfassenden Überblick über die keramische Kunst der letzten Jahrzehnte.

POI

Bis 28.7.2024, Köln

1863 Paris 1874

Die Aus­stel­lung zeichnet den span­nen­den Weg der franzö­sischen Malerei nach und präsen­tiert ein faszi­nie­rendes Panorama an Künstlern, Stil­richtun­gen, Gattun­gen und Motiven.

Bis 10.11.2024, Köln

Charges­heimer

Der Auftrag lautete, reprä­senta­tive Auf­nahmen des Wieder­aufbaus der kriegs­zerstörten Stadt anzu­fertigen, dabei aber auch die „typischen” Kölner festzu­halten.

Bis 30.6.2024, Brühl

Nevin Aladağ. Inter­locking

Eigens für die Aus­stellung im Max Ernst Museum fertigte die Künst­lerin neue Arbeiten, darunter Werke der Reihe Color Floating, in der sie Lampen mit farbigen Nylon­strümpfen be­spannt.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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#1256 © Webmuseen Verlag