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23.9.2025
Tartlauer Kirchenburg zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)
Äußere Lagerräume zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)
Fallgitter am Tor zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)
Todesorgel zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)
Speichertür 75 zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)
Treppen und Türen zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)
Klassenzimmer zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)
Flügelhorn zu „Tartlauer Kirchenburg (Burg)”, RO-507165 Prejmer (Tartlau)

Burg

Tartlauer Kirchenburg

Strada Mare 2
RO-507165 Prejmer (Tartlau)
+40-749-800024
April bis Okt:
Mo-Sa 9-18 Uhr
So 11-18 Uhr
Nov bis März:
Mo-Sa 9-16 Uhr
So 11-16 Uhr

Die sehr gut restaurierte Kirchenburg wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Ihre Ringmauern sind 10 bis 12 Meter hoch und drei bis vier Meter dick. Der von einem Satteldach bedeckte Wehrgang ist mit zahlreichen Schießscharten und Pechnasen ausgestattet.

Der Zugang zum Innenhof erfolgte über einen 30 Meter langen tunnelförmigen Gang, der durch ein Falltor gesichert war. In der oberen Etage des Zugangsbauwerks befindet sich heute ein Museum.

An der Innenseite der Burgmauern befinden sich 272 Lagerräume, die sich über drei bis vier Stockwerke verteilen und durch Holztreppen miteinander verbunden sind. Jede Familie im Dorf hatte einen bestimmten Raum in der Festung, in welchem sie ihre Vorräte lagerte, und der im Falle eines feindlichen Angriffs als Zufluchtsort diente. Ein Raum wurde als Klassenzimmer mit originalen Möbeln eingerichtet, ein anderer als siebenbürgisch-sächsische Bauernstube. Eine pferdebetriebene Mühle und eine Bäckerei versorgten die Gemeinde auch dann mit frischem Brot, wenn die Festung von Feinden angegriffen wurde.

Eine Besonderheit dieser Wehranlage ist die sogenannte Todesorgel. Dabei handelt es sich um ein dickes Brett, das sich um eine waagerechte Achse drehen lässt und beidseitig mit je fünf Vorderlader-Schießrohren belegt war. Während eine Serie abgefeuert wurde, konnte die andere gleichzeitig bereits wieder geladen werden.

Die Lagerräume der Festung wurden von den Bürgern von Prejmer bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt.

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