Burg
Die sehr gut restaurierte Kirchenburg wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Ihre Ringmauern sind 10 bis 12 Meter hoch und drei bis vier Meter dick. Der von einem Satteldach bedeckte Wehrgang ist mit zahlreichen Schießscharten und Pechnasen ausgestattet.
Der Zugang zum Innenhof erfolgte über einen 30 Meter langen tunnelförmigen Gang, der durch ein Falltor gesichert war. In der oberen Etage des Zugangsbauwerks befindet sich heute ein Museum.
An der Innenseite der Burgmauern befinden sich 272 Lagerräume, die sich über drei bis vier Stockwerke verteilen und durch Holztreppen miteinander verbunden sind. Jede Familie im Dorf hatte einen bestimmten Raum in der Festung, in welchem sie ihre Vorräte lagerte, und der im Falle eines feindlichen Angriffs als Zufluchtsort diente. Ein Raum wurde als Klassenzimmer mit originalen Möbeln eingerichtet, ein anderer als siebenbürgisch-sächsische Bauernstube. Eine pferdebetriebene Mühle und eine Bäckerei versorgten die Gemeinde auch dann mit frischem Brot, wenn die Festung von Feinden angegriffen wurde.
Eine Besonderheit dieser Wehranlage ist die sogenannte Todesorgel. Dabei handelt es sich um ein dickes Brett, das sich um eine waagerechte Achse drehen lässt und beidseitig mit je fünf Vorderlader-Schießrohren belegt war. Während eine Serie abgefeuert wurde, konnte die andere gleichzeitig bereits wieder geladen werden.
Die Lagerräume der Festung wurden von den Bürgern von Prejmer bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt.
Burg, Bran
Als „Draculaschloss” bekannte Burg mit Objekten und Möbeln aus dem Besitz des Hauses Habsburg und einer ehemals geheimen Treppe. Legenden und Mythen um Vampire und insbesondere Graf Vlad Dracula.
Sakralbau, Biertan (Birthälm)
Die Kirchenburg besitzt drei Mauerringe mit insgesamt acht Türmen. Eine Besonderheit ist das sogenannte „Scheidungshaus”, das der Versöhnung zerstrittener Ehepaare diente.
Museum, Bukarest
Ethnographisches Freilichtmuseum mit rund 340 Gebäuden aus allen Landesteilen Rumäniens.
Museum, Tulcea
Geschichte seiner Entstehung und Besiedlungsphasen des Deltagebiets, seine Tier- und Pflanzenarten, traditionelle Berufe der Delta-Bewohner. Aquarien mit Fischarten, insbesondere Stören, und Wirbellosen.