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23.12.2025
Tina Blau, Apriltag im Prater zu „Tina Blau. Im Freien”, DE-67657 Kaiserslautern
Tina Blau, Apriltag im Prater, 1889
mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk

Ausstellung 31.01. bis 25.05.26

Tina Blau. Im Freien

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Museumsplatz 1
DE-67657 Kaiserslautern
Ganzjährig:
Do 11-20 Uhr
Di-Mi, Fr-So+Ft 10-17 Uhr

Tina Blau erhält ihre erste monografische Ausstellung in Deutschland. Die Österreicherin zählt zu den bedeutenden Landschaftsmalerinnen des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Meisterhaft fängt sie das Licht ein, wie es durch Wolkenschichten bricht oder Schatten unter Bäumen wirft. Mit ihrer Malerei hat den sog. Stimmungsimpressionismus geprägt, und doch ist Tina Blau nahezu unbekannt. Als Impressionistin malte sie en plein air, direkt vor dem Motiv, und entwickelte so ihre Bildsprache, mit der sie den Aufbruch in die Moderne wagte. Zwischen 1872 und 1916 entstanden außergewöhnliche Werke, die die Malerin während ihrer zahlreichen Studienreisen u.a. nach Italien, Frankreich und in die Niederlande geschaffen hat.

Zu ihren Lebzeiten nahm Tina Blau an wichtigen Ausstellungen teil, fand wie wenige Malerinnen Käufer für ihre avantgardistische Kunst, und übte Lehrtätigkeiten an neu gegründeten Kunstschulen für Mädchen und jungen Frauen in München und Wien aus. In diesem Kontext zielt die Ausstellung darauf ab, die Rolle Tina Blaus als eine durchsetzungsfähige Frau und ihre Position als großartige Landschaftsmalerin in einem männerdominierten Kunstbetrieb hervorzuheben und zu profilieren.

POI

Ausstellungsort

Museum Pfalz­galerie

Male­rei, Pla­stik und Gra­phik des 19. und 20. Jahr­hun­derts, kunst­ge­werb­liche Samm­lung.

Museum, Kaiserslautern

Stadtmuseum Theo­dor-Zink-Museum

Stadt- und Lan­des­ge­schich­te, Vor­zeit bis Ge­gen­wart, Son­der­aus­stel­lun­gen.

Museum, Kaiserslautern

Wad­gasser­hof

Präch­ti­ges Stuck­zim­mer, das mit Mö­beln und Ein­rich­tungs­gege­nstän­den aus dem 18. Jahr­hun­dert aus­ge­stattet ist.

Zoo, Kaiserslautern

Zoo Kaisers­lautern

Zoo mit der­zeit ca. 55 Tier­arten und 220 Wild- und Haus­tieren auf einen ca. 7 Hektar großen Ge­lände. Spiel­platz für kleine Be­su­cher, Natur­erleb­nis­pfad, Gast­stätte.

Museum, Enkenbach-Alsenborn

Circus­museum Bajas­seum

Die Ge­meinde Alsen­born ist als "Heimat der Seil­tänzer" bekannt. An­fänge der Alsen­borner Arti­sten, im Volks­mund "Bajasse" genannt, die ab 1825 als Alter­native zur Aus­wan­de­rung eine be­son­dere Art des Wander­ge­werbes ent­wickel­ten.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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