Ausstellung 21.05. bis 21.09.21

Staatsgalerie Stuttgart

Trotz Allem

Fred Uhlman - ein jüdisches Schicksal

Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart: Seine Zeichnungen zeigen die Gräuel auf den Schlachtfeldern: ein moderner „Totentanz”. Hoffnung verschafft ein kleines Mädchen mit einem Luftballon, das durch apokalyptische Szenen wandert. Bis 21.9.21

Der Jurist Fred Uhlman wird 1901 in Stuttgart geboren und muss bereits 1933 nach Frankreich ins Exil flüchten. Hier beginnt er als Autodidakt mit der Malerei.

1940 wird Uhlman für sechs Monate auf der Isle of Man interniert. In dieser Zeit entsteht der Zyklus „Captivity” mit seinen düsteren, symbolischen sowie antikirchlichen Visionen der gegenwärtigen und kommenden Zeit. Die Zeichnungen zeigen die Gräuel auf den Schlachtfeldern: ein moderner „Totentanz”.

Hoffnung verschafft ein kleines Mädchen mit einem Luftballon, das durch apokalyptische Szenen wandert: auf einigen der Blätter findet sich die Widmung an seine am 3. Juli 1940 geborene Tochter.

1950 schenkt Fred Uhlman der Staatsgalerie 38 Zeichnungen aus diesem Zyklus. Die Ausstellung im Graphik-Kabinett stellt nun erstmals diese Werke in Stuttgart vor.

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