Ausstellung 29.11.25 bis 06.04.26
Das ebenso facettenreich wie vielschichtige Werk Ulla von Brandenburgs zeichnet sich durch eine medienübergreifende Praxis aus, die in raumgreifenden, ortsspezifischen Installationen ihren charakteristischen Ausdruck findet. Ein wichtiger Ausgangspunkt sind die Ausdruckformen und Methoden des Theaters: die Künstlerin erschafft bühnenhaft anmutende Settings aus architektonischen Versatzstücken und Vorhängen, in denen Filme, Zeichnungen, skulpturale Objekte und textile Arbeiten mit Tanz, Performance und Gesang ein komplexes Wechselspiel eingehen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Innen und Außen, Realität und Illusion. Den Referenzrahmen für von Brandenburgs Arbeiten bilden die kulturhistorischen und philosophischen Strömungen der Moderne. Vielfältige Bezüge zu Literatur und Kunstgeschichte, Zirkus, Anthropologie oder Spiritismus lassen einen dichten assoziativen Kosmos entstehen.
Die Ausstellung präsentiert einen umfassenden Überblick aktueller Arbeiten der letzten fünf Jahre, die auf Werke von Pionieren der modernen Avantgarde referieren, wie etwa die medienübergreifenden Farbmuster von Sonia Delaunay, Oskar Schlemmers Triadisches Ballett oder den Ausdruckstanz von Rudolf von Laban. Darüber hinaus ist eine neue, von der Künstlerin eigens für die Präsentation in Ludwigshafen konzipierte Arbeit zu sehen, in der die Auseinandersetzung mit den Traditionen der geometrischen Abstraktion im Fokus steht.
Ausstellungsort
Werke der konstruktiv-konkreten Kunst (Malewitsch, Mondrian, Bill u.a.) und der klassischen Moderne (Picasso, Pollock, Ernst, Beckmann), römisches und fränkisches Kunsthandwerk, Kunst des Mittelalters.
Dependance, Ludwigshafen
Galerie im ehemaligen Wohnhaus des Holzschnitt-Künstlers Rudolf Scharpf.
Stichwort
Museum, Ludwigshafen
Präsentation und Vermittlung junger zeitgenössischer Kunst in Malerei und Skulptur bildet die künstlerische Fotografie.
Museum, Ludwigshafen
Stadt- und Landesgeschichte, Volkskunde, Handwerk, Industrie, Mobilität und Wachstum.