Museum

Umspannwerk Recklinghausen

Museum Strom und Leben

Recklinghausen: Geschichte der Elektrifizierung. Dampfmaschine und Wasserturbine. Anwendungsbeispiele aus Industrie und Gewerbe, Landwirtschaft und Haushalt.

Direkt an Emscher und Rhein-Herne-Kanal und an der Stadtgrenze zu Herne gelegen, entstand 1927/28 ein 10.000-Volt-Schalthaus mit Warte und Wohnhaus für die Mitarbeiter sowie ein Trafohaus. Diese einmalige Kombination von Baudenkmal, technischem Denkmal und moderner Betriebsstätte wurde im Dezember 2000 zum „Museum Strom und Leben” aufgewertet.

Thema des Museums ist die Darstellung der Geschichte der Elektrifizierung, die als Teil der „Zweiten Industriellen Revolution” seit etwa 1880 eine sprunghafte Modernisierung bewirkte und die Menschen in wenig mehr als drei Generationen vom Zeitalter der Pferdekraft in die Atomzeit führte.

Auf 2.500 qm Ausstellungsfläche nimmt das Museum Strom seine Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Kultur-, Sozial- und Technikgeschichte der Elektrifizierung. Nach einer spielerischen Einführung in das Phänomen Strom verdeutlichen Turbine, Dampfmaschine und Wasserturbine die verschiedenen Möglichkeiten der Stromerzeugung. In der im Dezember 2009 eröffneten Fahrzeughalle mit historischen Fahrzeugen aus dem Bestand der RWE AG wird die historische Dimension der Elektromobilität aufgearbeitet und gleichzeitig auch ein Ausblick in ihre Zukunft getan.

Beispiele aus Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Haushalt zeigen, wie der Strom Alltag und Arbeitswelt grundlegend veränderte. Im historischen Teil des 1928 gebauten Umspannwerks wird die Technik der Elektrizitätsverteilung erläutert. Spielerische Experimente zur Stromerzeugung, ein elektri-sches Klavier, ein Kino und viele kleine und große Objekte mehr laden zum Ausprobieren, Staunen und Verweilen ein. An vielen Stationen im Museum ist Anfassen erwünscht.

Umspannwerk Recklinghausen ist bei:

Museen für Energie und Versorgung

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