Ausstellung 09.05. bis 25.10.26
Der Kameramann, Regisseur und Sammler Ernst Hirsch hat das visuelle Gedächtnis der Stadt Dresden geprägt wie kaum ein anderer. 1936 in Dresden geboren und aufgewachsen in der Nähe des Pirnaischen Platzes, blieben die Bilder des Alten Dresden auch nach der Zerstörung der Stadt tief in ihm verwurzelt. Über mehr als sieben Jahrzehnte hat Ernst Hirsch einen einzigartigen Schatz an Dokumentarfilmen zusammengetragen – Amateur- und Werbefilme der 1920er und 1930er Jahre, Nachrichten und Dokumentarfilme, die er seit 1952 selbst gedreht hat.
Als ehemaliger Lehrling des Dresdner Kameraherstellers Zeiss Ikon galt seine Leidenschaft immer auch der Filmtechnik. Bereits im Laienfilmklub sowie später als professioneller Kameramann versuchte er, mit der Entwicklung der Technik Schritt zu halten, und erwarb, wann immer sich die Möglichkeit bot, neuere und leistungsfähigere Filmkameras. Aber auch die frühen Dresdner Erfindungen am Beginn des Filmzeitalters faszinierten ihn und ließen seine Techniksammlung wachsen. 2025 konnten die SLUB Dresden und die Technischen Sammlungen Dresden die wertvollen Sammlungen stellvertretend für die Öffentlichkeit übernehmen.
Für die Ausstellung hat Ernst Hirsch die Geschichten seiner Kameras und seiner wichtigsten Filmfunde noch einmal erzählt.
Ausstellungsort
Rechentechnik, Photographie, Kinematographie, Unterhaltungstechnik (audiovisuelle Medien), Schreib-, Büro- und Rechentechnik, Haushalttechnik, Wiss. Gerätebau.
Bis 25.10.2026, im Haus
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Olfactorial Perceptronics” hat damit begonnen, das Riechen in technologische Anwendungen zu übersetzen.
Bis 4.4.2027, Dresden
Die Ausstellung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse zu mentaler Gesundheit mit den Perspektiven von Menschen, die über ihren ganz persönlichen Umgang mit psychischen Herausforderungen sprechen.
Bis 30.5.2027, Dresden
Sobald wir aufbrechen, verändert sich etwas. Unsere Wahrnehmung schärft sich, unsere Sinne sind wacher, unser Blick offener.
Ab 19.9.2026, Dresden
Bis 3.1.2027, Dresden
Zur Begrüßung hatten erlauchte Gäste des Dresdner Hofes originelle silberne Trinkgefäße, so genannte „Willkomm”, zu leeren.