Museum

Archäologisches Landesmuseum

Urgeschichtliches Museum

Blaubeuren: Vorwiegend alt- und mittelsteinzeitliche Funde, hauptsächlich aus den Höhlen des Achtals. Entstehung des Lebens und der Lebewesen, geologische Entwicklung ab der Jurazeit. Entwicklung des Menschen und seine Fähigkeit, Werkzeuge herzustellen und zu benutzen.

Das urmu liegt in unmittelbarer Nähe der Steinzeithöhlen, die von der UNESCO 2017 zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb” ernannt wurden. Als das zentrale Museum für altsteinzeitliche Kunst und Musik in Baden-Württemberg und Forschungsmuseum der Universität Tübingen veranschaulicht es das eiszeitliche Leben am Rand der Schwäbischen Alb vor 40.000 Jahren.

Das schrittweise erweiterte Museum zeigt vorwiegend alt- und mittelsteinzeitliche Funde, hauptsächlich aus den Höhlen des Achtals. Es thematisiert die Entstehung des Lebens und der Lebewesen, die geologische Entwicklung ab der Jurazeit sowie die Entwicklung des Menschen und seine Fähigkeit, Werkzeuge herzustellen und zu benutzen.

Die Dauerausstellung folgt dabei der technisch-kulturellen Abfolge in der Altsteinzeit vom Heidelberger Urmenschen über den Neandertaler bis zum Cro-Magnon-Menschen.

Die Höhlen am Südrand der Schwäbischen Alb gehören zu den wichtigsten altsteinzeitlichen Fundstellen der Welt. Neandertaler und frühe moderne Menschen lebten hier während der letzten Eiszeit. Vor etwa 40.000 Jahren entwickelten die frühen modernen Menschen nicht nur neue Werkzeugtechniken, sondern schufen auch Tier- und Menschenfiguren aus Mammut-Elfenbein, die heute die ältesten bekannten Kunstwerke der Menschheit sind.

Höhepunkte der Dauerausstellung sind die ältesten Kunstwerke und die ältesten Musikinstrumente der Menschheit, prominentestes Exponat ist das Original der „Venus vom Hohle Fels”.

Musikinstrumente

Neben der Eiszeitkunst belegen auch Funde von Musikinstrumenten und eine große Fülle an eiszeitlichem Schmuck das neue Selbstbewusstsein des modernen Menschen.

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