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Museum und Park Kalkriese

Bramsche: Ort der Varusschlacht (Schlacht im Teutoburger Wald). Lebenswelten von Germanen und Römern, Entdeckungsgeschichte, die römische Reitermaske.

Die Varusschlacht im Osnabrücker Land ist ein archäologischer Fundort und zugleich ein Bodendenkmal. Seit mehr als 20 Jahren finden hier wissenschaftliche Untersuchungen zur Varusschlacht statt, und jedes Jahr bietet die Forschung neue Einblicke in die Schlacht zwischen Römern und Germanen.

Nahezu jeder kennt aus dem Geschichtsunterricht die „Schlacht im Teutoburger Wald”, wo im Jahr 9 der Feldherr Publius Quinctilius Varus mit drei römischen Legionen von den Cheruskern unter der Führung Arminius’ in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend geschlagen wurde, fast jeder kann dazu ein paar Zeilen aus dem Ulklied „Als die Römer frech geworden” anstimmen.

Germanen und Römer

Die Ausstellung zur Varusschlacht macht diese Geschichte erfahrbar, ermöglicht faszinierende Einblicke in die Lebenswelten von Germanen und Römern, und präsentiert die erstaunliche Entdeckungsgeschichte und die Erkenntnisse der Forschung.

Erst 1989 begann eine großflächige archäologische Untersuchung am Kalkrieser Berg, bei der das Prunkstück der Sammlung, die römische Reitermaske, gefunden wurde.

Angebote für Kinder und Erwachsene

Die Dauerausstellung richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche. Modelle, Illustrationen, Schubladen zum Stöbern, überraschende Effekte und neue Medien sollen ihr Interesse für Geschichte und Wissenschaft wecken. Den Besuchern, die es genauer wissen möchten, bieten Materialsammlungen reichlich Vertiefungsstoff. Hörtexte laden ein, sich den antiken Überlieferungen zur Varusschlacht anzunähern.

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