Version
18.5.2024
(modifiziert)
 zu „Volkskunst- und Krippenmuseum Maranatha (Museum)”, IT-39030 Luttach

Museum

Volkskunst- und Krippenmuseum Maranatha

Weißenbachstraße 17
IT-39030 Luttach
Ganzjährig:
Mo-Sa 9-12, 14-18 Uhr
So+Ft 14-17 Uhr

Das Museum veranschaulicht die Geschichte des Holzschnitzens und der Weihnachtskrippe von den Anfängen des Werkzeugmachens über das Wurzel- und Maskenschnitzen, bis hin zur heutigen modernen Bildhauerei im Ahrntal. Ausgestellt sind volkstümliche Tiroler Krippen, orientalische und neuzeitliche moderne Darstellungen.

Die Schnitzkunst hat sich über Jahrhunderte aus der handwerklichen Begabung der Talbewohner und aus der Notwendigkeit entwickelt, dass Bauern mit ihren Knechten praktisches Werkzeug für den Alltag formen und herstellen mussten. Gearbeitet (und gebetet) wurde in den Stuben während der langen Winterabende.

Ahrntaler Bauern besitzen und besaßen entfernt gelegene Almgebiete, wo sie den Sommer hindurch ihr Vieh alpten. Hirten passten auf das Weidevieh auf, dass es sich nicht verstieg oder in fremde Weiden gelang. Diese Beschäftigung erlaubte es den Hirten, aus den umliegenden Wurzeln und Holzstöcken verschiedenste Grimassen und Masken zu schnitzen. Geschnitzt wurde mit einfachen Taschenmessern, denn ein solches hatte jeder Hirte bei sich.

Ein eigener Raum ist der Maskenschnitzerei gewidmet. Geschnitzt wurden vor allem Masken mit Hexen- oder Teufelsgesichter und Sonnen. Hier kann man einfache, eindringliche und schreckerregende Masken, im Volksmund auch Larven genannt, anschauen. Bedeutend sind jene Masken, die im einst berühmten Nikolausspiel verwendet wurden: der große und der kleine Teufel, die Hexe, der Tod, der alte Mann, die alte Frau und dergleichen.

Das Modern-Art-Atelier am Aufgang zur Schnitzwerkstatt zeigt kleine Krippen aus aller Welt, aber auch Krippen, die bei internationalen Ausstellungen prämiert wurden.

Im Bildhauer-Garten steht ein über 500 Jahre alter Zirbelstamm mit vielen Verzweigungen. Er symbolisiert die Natur als beste Bildhauerin.

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Rainer Göttlinger
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