Ausstellung 01.10.21 bis 31.01.23

Haus der Musik

Vom Erhabenen zum Abscheulichen

Nachdenken über Musik

Wien, Haus der Musik: Musikphilosophie ist das gedankliche Durchdringen dessen, was Musik ist und wie sie es vermag, dass wir uns von Musik ergriffen, aufgerüttelt, benebelt, verführt, abgeschreckt oder auch angewidert und abgestoßen fühlen. Bis 31.1.23

Musik zu betreiben, sei es produzierend oder konsumierend, ist eine Möglichkeit, sich mit Musik zu beschäftigen. Eine andere ist die geschichtliche Auseinandersetzung mit Musik bzw. mit deren Erstellern und Interpreten.

Musikphilosophie hingegen ist von völlig anderem Stoffe: ihr geht es um das gedankliche Durchdringen dessen, was Musik ist und wie sie es vermag, jene Wirkung zu erzeugen, die wir erleben, wenn wir uns von Musik ergriffen, aufgerüttelt, benebelt, verführt, abgeschreckt oder auch angewidert und abgestoßen fühlen.

Philosophieren ist, einer gängigen Wendung nach, das permanente gedankliche Umbauen des Seienden. Musik ist Teil des Seienden. Insofern verwundert es wenig, dass bei diesem permanenten Umbau vielzählige und verschiedenste Bauwerke entstanden sind, die mehr oder weniger treffsicher bzw. mehr oder weniger beständig erfassen, was Musik und die ihr innewohnende Wirkmacht ist.

Diese Ausstellung soll den Besuchern einen Eindruck vermitteln, wie buntscheckig und bewundernswert, aber auch verwunderlich und mitunter verstörend, diese gedanklichen Bauwerke sind.

Haus der Musik ist bei:
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