Ausstellung 15.09.19 bis 31.05.20

Museum Erding

Gehen (müssen) und Ankommen (dürfen)

Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in Stadt und Landkreis Erding

Erding, Museum Erding: Wie verarbeiteten die Neubürger ihre Heimatverluste? Zahlreiche Objekte zeugen vom Leben in der alten Heimat und vom Wenigen, was bei Flucht und Vertreibung mitgenommen werden konnte. Bis 31.5.20

Etwa 14 Millionen Deutsche und Deutschstämmige verloren im Zuge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat. Als Geflüchtete und Vertriebene kamen sie vor und nach 1945 aus den östlichen Reichsgebieten, z. B. Schlesien, Ostpreußen, der brandenburgischen Neumark und Hinterpommern. Diese Gebiete waren ab 1945 polnisch bzw. russisch geworden. Zu den Flucht- und Vertreibungsgebieten gehörten seinerzeit weitere, seit Jahrhunderten deutsch besiedelte Regionen in Ost- und Südosteuropa: in der Tschechoslowakei, in Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, den baltischen Ländern und Sowjetrepubliken.

Das ehemalige Reichsarbeitsdienstlager bei Eichenkofen diente ab 1945 als größtes Gemeinschaftslager für Heimatvertriebene im Raum Erding. Wie verarbeiteten die Neubürger ihre Heimatverluste? Zahlreiche Objekte, darunter viele Leihgaben, zeugen vom Leben in der alten Heimat und vom Wenigen, was bei Flucht und Vertreibung mitgenommen werden konnte.

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