Ausstellung 20.06.25 bis 12.04.26
Wie können Kunstwerke im digitalen Raum in ihrer einzigartigen Qualität vermittelt werden? Der Frage gingen das Kunstmuseum Stuttgart und die Kunsthalle Mannheim in dem gemeinsamen, mehrjährigen Forschungsprojekt „Vom Werk zum Display” nach: für 22 Kunstwerke beider Sammlungen wurden Episoden entwickelt, die neue, experimentelle Vermittlungsansätze für den digitalen Raum verfolgen. Vor Ort in den Museen ist ein direkter Vergleich zwischen Original und digitaler Übersetzung möglich.
So können Besucher an dem Gemälde „Der Bachsänger” von Johannes Itten das Zusammenspiel von Farbe, Form und Kontrast interaktiv erforschen. Die Figuren in Otto Dix’ Triptychon „Großstadt” werden virtuell zum Leben erweckt und erzählen von dem dargestellten Geschehen aus jeweils eigener Perspektive. Auf einem digitalen Artboard lassen sich einzelne Elemente aus den Bildern von Mona Ardeleanu zu eigenen Collagen und neuen Kunstwerken kombinieren.
Im Kunstmuseum Stuttgart gibt es außerdem Episoden zu Werken von Willi Baumeister, Hanne Brenken, Rebecca Horn, Wolfgang Laib, Josephine Meckseper, Dieter Roth und Mirja Wellmann.
Ausstellungsort
Kunst des 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkten bei Otto Dix, Fritz Winter, Dieter Roth, Josef Kosuth, Markus Lüpertz, Wolfgang Laib.
Bis 12.4.2026, im Haus
Die Präsentation zeigt, was oftmals das auf Erotik und Rausch reduzierte Image von Anita Berber verdeckt: ihren wegweisenden Einfluss als Choreografin auf den modernen Tanz.
Bis 12.4.2026, im Haus
Der leise Humor in den Arbeiten entsteht zwischen den Begegnungen von Figuren, durch den Umgang von Figuren mit Alltagsdingen, über Körperhaltungen sowie durch eingefügte Worte und Satzfragmente.
Bis 12.4.2026, im Haus
Für das 20-jährige Jubiläum ist erstmalig eine Auswahl an Werken zu sehen, die nach der Präsentation in der „Frischzelle” Teil des Museumsbestandes wurden.
Dependance, Gaienhofen
Leben und Werk von Otto Dix.