Museum

Vorarlberger Museumswelt

Frastanz: Elektromuseum, Landesfeuerwehrmuseum, Jagdmuseum, Rettungsmuseum, Tabakmuseum und Grammophonicum.

Das landesweit einzigartige Museumsprojekt versammelt auf dem Gelände der ehemaligen Textilwerke Ganahl sechs Museen zu unterschiedliche Themen: Elektromuseum, Landesfeuerwehrmuseum, Jagdmuseum, Rettungsmuseum, Tabakmuseum und Grammophonicum.

Elektromuseum

Das alte, um die Jahrhundertwende erbaute Wasserkraftwerk wurde vom „Museumsverein E-Werke Frastanz” restauriert und für die Öffentlichkeit erhalten. Dargestellt wird das gesamte Thema „Strom” in seiner Geschichte.

Feuerwehrmuseum

Anhand von Gegenständen rund um das Feuerwehr‑ und Rettungswesen wird die Geschichte des Feuerwehrwesens veranschaulicht.

Jagdmuseum

Das Jagdmuseum lädt mit einem imposanten „Wald” aus zwanzig Info-Säulen dazu ein, sich mit den aktuellen Herausforderungen der Jagd in Vorarlberg auseinanderzusetzen. Dargestellt werden etwa die einzelnen Wildarten. Es waren in erster Linie Bauern und Bürger, welche die Jagd ausübten, später wohlhabende Bürger und Industrielle, auch aus dem Ausland. Im Museum präsentiert die Jägerschaft ihr Leitbild. Die vier Jagdbezirke mit ihren regionalen Besonderheiten und den verschiedenen Fachbereichen werden ebenso vorgestellt wie die Jägerschule, die Hundeausbildung, die Jagdwaffen oder Inhalte der Wald- und Jagdpädagogik. Ein besonderes Kuriosum ist die Magensteinsammlung aus dem Nachlass von Hofrat Josef Heinrich.

Rettungsmuseum

Das Museum geht auf die Sammeltätigkeit des Sanitäters Ernst Schwarz zurück, der in der Wettkampfgruppe des Roten Kreuzes zahlreiche internationale Kontakte knüpfen und das eine oder andere Unikat mit ins Ländle bringen konnte. Nach dem Verkauf des Krankenhauses an das Land fand das Rettungsmuseum in Frastanz eine neue Bleibe.

Tabakmuseum

150 Jahre lang war Frastanz die Tabakhochburg Vorarlbergs. Denn zwischen 1700 und 1850 war die Walgaugemeinde der einzige Ort im Land, in dem die Bauern in größerem Stil ihre Felder mit Tabak bepflanzten. Im Tabakmuseum werden die Geschichten rund um den Tabakanbau wieder lebendig: es gilt, die rund 200 Dokumente, Schnupftabakdosen, Pfeifen und Objekte rund um die Tabakkultur in einzelnen Zylindern und durch Gucklöcher an der Seitenwand zu entdecken. Die Gestaltung der Zylinder erinnert auch in der Farbgebung an Zigarren. Gezeigt werden prunkvolle Meerschaumpfeifen der Adeligen ebenso wie die selbstgeschnitzten Holzpfeifen der Bauern. Einen Kontrast dazu bietet die mit Originalmöbeln aus dem 19. Jahrhundert nachgebaute sogenannte „Vorsteherstube”, das Schaltzentrum der Tabakgeschäfte im Ort.

Grammophonicum

Lange Zeit blieb die menschliche Stimme vergänglich, erst im späten 19. Jh. gelang die Wiedergabe von Tönen. Das Grammophonicum erzählt von Erfindergeist und Tontechnik, von Lebensstil und Populärkultur, von Kunst und Hörgenuss. Mit dieser musealen Präsentation wird der Kernbestand der außergewöhnlichen Sammlung Reinhard Häfele erstmals öffentlich zugänglich: mehr als 70 Phonographen und Grammophone sowie Tonträger und Zubehör finden für den Individualbesucher eine ungewöhnliche Ergänzung in Form eines Hörfeatures.

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