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22.5.2026
Walter Moers zu „Was gibt’s denn da zu lachen?”, DE-91054 Erlangen

Ausstellung 03.05. bis 13.09.26

Was gibt’s denn da zu lachen?

Die komische Kunst des Walter Moers

Stadtmuseum Erlangen

Martin-Luther-Platz 9
DE-91054 Erlangen
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr 9-17 Uhr
Do 9-20 Uhr
Sa-So+Ft 11-17 Uhr

Walter Moers zählt seit Jahrzehnten zu den originellsten und fantasievollsten Geschichtenerzählern der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Als geniales Doppeltalent – zeichnender Autor und schreibender Zeichner – erlangte er Kultstatus. Bbekannt machten ihn Figuren wie das tabulose „Kleine Arschloch” oder „Adolf, die Nazi-Sau”, die es mit dem Song „Ich hock’ in meinem Bonker” sogar in die deutschen Charts schaffte. Mit dem flunkernden Käpt’n Blaubär, der in der „Sendung mit der Maus” sein Seemannsgarn spann, begeisterte er auch ein junges Publikum.

Mit inzwischen zwölf Romanen – darunter „Ensel und Krete”, „Die Stadt der Träumenden Bücher” und „Der Schrecksenmeister” – hat Walter Moers ein literarisches Universum geschaffen, in dem sich Sprachwitz und zeichnerische Fantasie auf einzigartige Weise verbinden. Als Alter Ego des Autors tritt der dichtende Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz auf. Schauplatz ist der wundersame Kontinent Zamonien, wo sich alles um Abenteuer und Heldentaten, Märchen und Fabeln dreht. In den labyrinthischen Katakomben der Stadt Buchhaim warten Abermillionen „träumende Bücher” darauf, ans Licht geholt zu werden. Es ist die Welt der Tratschwellen und Stollentrolle, der Kratzen und Schuhus, der Buchlinge und Bücherjäger.

Moers’ Bücher sind kunstvolle Mischungen aus Abenteuerroman und Satire, reich bebildert und gespickt mit Anspielungen auf Literatur, Kunstgeschichte und Popkultur. Zu seinen Markenzeichen zählt das spielerische Experimentieren mit Sprache – etwa in „Der Fönig”, einem Märchen (bzw. „Moerschen”), in dem die Buchstaben „f” und „k” vertauscht sind.

Die große Werkschau im Stadtmuseum Erlangen, eine Kooperation mit dem 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen und der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, präsentiert neben Hunderten Tuschezeichnungen, Ölgemälden, Modellen und Puppen erstmals auch Originale aus Moers’ neuestem Bestseller, der Geschichte des Gallertprinzen „Qwert”.

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Ausstellungsort

Stadt­museum Erlangen

Stadt­ge­schicht­liche Dauer­aus­stel­lung von der Ur- und Früh­ge­schichte über die Grün­dung der Huge­notten­stadt bis zur Gegen­wart der Uni­ver­si­täts- und Siemens­stadt.

Bis 27.9.2026, Erlangen

Cyrill Lachauer. The Sunset Route

Mit aus­ge­prägtem Gespür für histo­rische und politi­sche Zusammen­hänge bereiste Lachauer über Jahre hinweg die USA, Mexiko und Bosnien.

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Bota­nischer Garten

Zwar einer der klein­sten Gärten Deutsch­lands, aber gärt­ne­risch bis in die fein­sten Details gelungen ange­legt. Viele An­re­gun­gen, beson­ders auch für den Natur­schutz.

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Kunst­palais

Das Aus­stel­lungs­pro­gramm des Kunst­palais kon­zen­triert sich auf rele­vante Posi­tio­nen der inter­natio­nalen Kunst­szene, die An­schluss an den zeit­ge­nössi­schen Dis­kurs inner­halb und außer­halb der Kunst bieten.

Museum, Erlangen

Grap­hi­sche Samm­lung der Uni­ver­sität

Alt­deut­sche Zeich­nun­gen, Graphik der Dürer­zeit und des 19. Jahr­hun­derts.

Museum, Erlangen

Kunst­museum Erlangen

Kunst nach 1945 aus der Metro­pol­region Nürn­berg mit Fokus auf Er­lan­ger Künst­lern und Künst­lerin­nen. Pro Jahr fünf bis sie­ben Aus­stel­lun­gen.

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