Ausstellung 03.05. bis 13.09.26
Walter Moers zählt seit Jahrzehnten zu den originellsten und fantasievollsten Geschichtenerzählern der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Als geniales Doppeltalent – zeichnender Autor und schreibender Zeichner – erlangte er Kultstatus. Bbekannt machten ihn Figuren wie das tabulose „Kleine Arschloch” oder „Adolf, die Nazi-Sau”, die es mit dem Song „Ich hock’ in meinem Bonker” sogar in die deutschen Charts schaffte. Mit dem flunkernden Käpt’n Blaubär, der in der „Sendung mit der Maus” sein Seemannsgarn spann, begeisterte er auch ein junges Publikum.
Mit inzwischen zwölf Romanen – darunter „Ensel und Krete”, „Die Stadt der Träumenden Bücher” und „Der Schrecksenmeister” – hat Walter Moers ein literarisches Universum geschaffen, in dem sich Sprachwitz und zeichnerische Fantasie auf einzigartige Weise verbinden. Als Alter Ego des Autors tritt der dichtende Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz auf. Schauplatz ist der wundersame Kontinent Zamonien, wo sich alles um Abenteuer und Heldentaten, Märchen und Fabeln dreht. In den labyrinthischen Katakomben der Stadt Buchhaim warten Abermillionen „träumende Bücher” darauf, ans Licht geholt zu werden. Es ist die Welt der Tratschwellen und Stollentrolle, der Kratzen und Schuhus, der Buchlinge und Bücherjäger.
Moers’ Bücher sind kunstvolle Mischungen aus Abenteuerroman und Satire, reich bebildert und gespickt mit Anspielungen auf Literatur, Kunstgeschichte und Popkultur. Zu seinen Markenzeichen zählt das spielerische Experimentieren mit Sprache – etwa in „Der Fönig”, einem Märchen (bzw. „Moerschen”), in dem die Buchstaben „f” und „k” vertauscht sind.
Die große Werkschau im Stadtmuseum Erlangen, eine Kooperation mit dem 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen und der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, präsentiert neben Hunderten Tuschezeichnungen, Ölgemälden, Modellen und Puppen erstmals auch Originale aus Moers’ neuestem Bestseller, der Geschichte des Gallertprinzen „Qwert”.
Ausstellungsort
Stadtgeschichtliche Dauerausstellung von der Ur- und Frühgeschichte über die Gründung der Hugenottenstadt bis zur Gegenwart der Universitäts- und Siemensstadt.
Bis 27.9.2026, Erlangen
Mit ausgeprägtem Gespür für historische und politische Zusammenhänge bereiste Lachauer über Jahre hinweg die USA, Mexiko und Bosnien.
Bot. Garten, Erlangen
Zwar einer der kleinsten Gärten Deutschlands, aber gärtnerisch bis in die feinsten Details gelungen angelegt. Viele Anregungen, besonders auch für den Naturschutz.
Museum, Erlangen
Das Ausstellungsprogramm des Kunstpalais konzentriert sich auf relevante Positionen der internationalen Kunstszene, die Anschluss an den zeitgenössischen Diskurs innerhalb und außerhalb der Kunst bieten.
Museum, Erlangen
Altdeutsche Zeichnungen, Graphik der Dürerzeit und des 19. Jahrhunderts.
Museum, Erlangen
Kunst nach 1945 aus der Metropolregion Nürnberg mit Fokus auf Erlanger Künstlern und Künstlerinnen. Pro Jahr fünf bis sieben Ausstellungen.