Museum

(Werdenfels Museum)

Garmisch-Partenkirchen: Sammlungen zu bürgerlicher und bäuerlicher Kultur der ehemals Freisingischen Grafschaft Werdenfels. Vor- und frühgeschichtliche Bodenfunde, Kunsthandwerk aus Eisen und Holz, historische Photographien, Dokumentation der Erstbesteigung der Zugspitze.

Das Museum, eines der bedeutendsten seiner Art in Bayern, spiegelt die Geschichte und Kultur des Werdenfelser Landes und des Landkreises Garmisch-Partenkirchen wider und bewahrt unzählige Kunstwerke, die privater Sammeleifer zusammengetragen hat: vor- und frühgeschichtliche Bodenfunde, Kunsthandwerk aus Eisen und Holz, historische Photographien, Dokumentation der Erstbesteigung der Zugspitze, Sammlungen zu bürgerlicher und bäuerlicher Kultur, Fastnachtsbrauchtum.

Die Grafschaft Werdenfels

Der Werdenfelser Land trägt seine Bezeichnung nach der gleichnamigen Burg, heute Ruine, nördlich von Garmisch. Hier bildete sich im 12. Jahrhundert eine Herrschaft heraus, die seit dem späten 13. Jahrhundert als „Grafschaft Werdenfels” den Fürstbischöfen von Freising unterstand und erst 1803 im Zuge der Säkularisation zu Bayern kam.

Dieser Landstrich, der geschichtliche Spuren von über 2000 Jahren trägt, bildete seit jeher ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Bayern, Tirol und Italien. Eine Römerstraße führte durch Partenkirchen, zu jener Zeit Partanum genannt.

Zeugnisse dieser langen geschichtlichen Zeit belegen eine reiche Kultur auf vielerlei Ebenen, von künstlerisch hochstehenden Sakralgegenständen bis zu schlichten Objekten bäuerlicher Volkskultur. Beides kam oft auch aus dem Bayerischen und auch Tiroler Umland.

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