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Wien Museum Hermesvilla

Wien: Mitten im ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiet des "Lainzer Tiergartens" im Südwesten Wiens gelegene, 1882 bis 1886 im Auftrag Kaiser Franz Josephs errichtete und als Jagdhaus geplante Villa.

Die 1882 bis 1886 im Auftrag Kaiser Franz Josephs errichtete, als Jagdhaus geplante Villa liegt mitten im ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiet des „Lainzer Tiergartens”. Der Kaiser machte sie seiner Gattin zum Geschenk in der Hoffnung, dass seine reisefreudige Frau hier ein privates Refugium finden möge. Ihren Namen erhielt die Villa von der Statue „Hermes als Wächter” im Garten.

Die Ausstellung im ersten Stock des Hauses zeigt, wie das Kaiserpaar privat wohnte: Fotos, Pläne und Dokumente, vor allem die erhaltenen Teile der originalen Einrichtung sowie viele persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares vermitteln kaiserliches Wohngefühl abseits der höfischen Repräsentation. Sensationell ist auch das Schlafzimmer der Kaiserin: das riesige Prunkbett, in welchem sie allerdings nie schlief, stammt noch aus der Zeit Maria Theresias.

Renommierte Künstler des Historismus wie Franz Matsch, Hugo Charlemont, Ernst und Gustav Klimt gestalteten das kaiserliche Privatgemach. Die Wandmalereien nach Motiven aus Shakespeares „Sommernachtstraum” wurden nach Entwürfen von Hans Makart ausgeführt.

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