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27.5.2023
Hartig, Cover für Camera zu „Wiki Women”, DE-20099 Hamburg
Dagmar Hartig (*1952), Cover für Camera (Ausschnitt), um 1981
© Dagmar Hartig, Eigentum der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen

Ausstellung 27.05. bis 24.09.23

Wiki Women

Wissen gemeinsam ergänzen

Museum für Kunst und Gewerbe

Steintorplatz
DE-20099 Hamburg
040-428134-880
service@mkg-hamburg.de
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Die Ausstellung macht das künstlerische Schaffen von über 35 Gestalterinnen aus den Bereichen Grafik, Fotografie und Mode in der MK&G-Sammlung sichtbar, über die bisher nur wenig veröffentlicht wurde.

Den Anstoß gab die im Februar 2023 eröffnete Ausstellung „The F*word – Guerrilla Girls und feministisches Grafikdesign”, in der die fehlende Repräsentation von Gestalterinnen in der Sammlung des MK&G kritisiert wird. Mit „Wiki Women” führt das Museum diese Selbstkritik fort.

Die Werke reichen von Ornamentstichen von der Reproduktionsgrafikerin Susanna Marie Sandrart (1678) über die Blumenstilleben der Amateurfotografin Alexe Grahl (1903) zu Modeentwürfen von Lavinia Schulz, einem von Marta Czeschka gefertigten Beutel aus Perlen und einem Plakatenwurf von Grete Gross für die Firma Montblanc (jeweils 1920er Jahre) bis zu Dagmar Hartigs freier künstlerischer Collage eines Damenschuhs (1980er Jahre) sowie dem Protestplakat der iranischen Grafikdesignerin Golnar Kat-Rahmani (2022).

POI

Ausstellungsort

Museum für Kunst und Gewerbe

Ange­wandte Kunst und Plastik Europas vom Mittel­alter bis zur Gegen­wart. Kunst der Antike und des Nahen und Fernen Ostens. Histo­rische Tasten­instru­mente, Grafik­design und Plakat­kunst, Foto­grafie, Mode und Textilien, Design der Gegenwart.

Bis 6.7.2025, im Haus

I.M Possible. Alles ist erlaubt

Die Aus­stellung zeigt rund 20 Exponate von inter­national bekannten Designern, deren rebelli­schen Entwürfe die Mode de­konstru­ieren und vielfältige Möglich­keiten der Selbs­tdarstellung durch Kleidung eröffnen.

Bis 25.8.2024, im Haus

Feste feiern!

Die Aus­stel­lung stellt nicht nur die unter­schied­lichen Elemente und viel­fältigen gestal­teri­schen Aspekte von Festen der Antike vor, vielmehr – so die zentrale Bot­schaft – sind antike Feste Ursprung unserer heutigen Festkultur.

Bis 8.9.2024, Hamburg

William Blakes Uni­ver­sum

Die Aus­stellung zeigt Blake als einen wahr­haften Europäer, obwohl er Groß­britan­nien niemals verließ, und setzt sein Werk in Bezug zu ausge­wählten Arbeiten europäischer Zeit­genossen.

Ab 1.8.2024, Hamburg

Making History

Gemein­sam mit „Der Einzug Karls V. in Ant­werpen” werden 60 weitere Gemälde und Skulpturen des 19. Jahr­hunderts aus der Sammlung im re­prä­senta­tiven Makart-Saal gezeigt, darunter viele Grün­dungs­bilder des 1869 eröff­neten Hauses.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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