Ausstellung 10.07. bis 12.09.21

Künstlerhaus Geiger - die Bax

Willi Geiger - Rupprecht Geiger

Farbe als Motiv

Übersee, Künstlerhaus Geiger - die Bax: Die Präsentation zeigt ausgewählte Werke beider Künstler, die sich einerseits thematisch und bildnerisch gegenseitig ergänzen, andererseits jedoch gleichzeitig stark voneinander unterscheiden. Bis 12.9.21

Willi und Rupprecht Geiger stehen sich nicht nur biografisch, sondern auch künstlerisch sehr nahe. Vater und Sohn beeinflussen sich abwechselnd gegenseitig, auch wenn jeder seinen ganz eigenen künstlerischen Weg verfolgt. Die Präsentation zeigt ausgewählte Werke beider Künstler, die sich einerseits thematisch und bildnerisch gegenseitig ergänzen, andererseits jedoch gleichzeitig stark voneinander unterscheiden.

Die farbfrohen Landschaftsdarstellungen und Stillleben der beiden Künstler verdeutlichen den direkten Bezug zur Bax und deren Umgebung. Am Chiemsee setzten sich Vater und Sohn zeitlebens intensiv mit der Natur auseinander, sei es, um diese abstrahiert wiederzugeben oder sich davon zu lösen.

Die lebenslange Faszination für Licht und Farbe entsteht bei beiden auf Reisen in den Süden ans Mittelmeer. Erst in den späten Blumendarstellungen von Willi Geiger vollzieht sich die Loslösung vom Gegenstand bis hin zur vollkommenen Abstraktion, formal als auch farblich. Vor einem dieser Werke sagt er im hohen Alter: „Allmählich fange ich an zu begreifen, was Malerei ist.”

Rupprecht Geiger stellt bereits am Anfang seines künstlerischen Schaffens Mitte der vierziger Jahre die Farbe an sich und deren vielfältige Darstellungsmöglichkeiten ins Zentrum seines Werks, auch wenn seine frühen farbintensiven Gouachen und Aquarelle noch gegenständlich sind. Zugunsten der Farbe reduziert er sein Formvokabular und konzentriert sich auf die Farbwahrnehmung, die möglichst rein und von äußeren Störungen befreit werden soll.

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