Ausstellung 08.02. bis 19.07.20

Museum im Kulturspeicher

Wolfgang Gurlitt. Zauberprinz

Kunsthändler – Sammler

Würzburg, Museum im Kulturspeicher: Der schillernde Kunsthändler Wolfgang Gurlitt war während der Zeit des Nationalsozialismus in den Handel mit beschlagnahmter Kunst involviert: Lovis Corinth, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin, Jeanne Mammen, Max Pechstein, Egon Schiele u.a. Bis 19.7.20

Leben und Wirken des Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt (1888-1965) und die Anfänge des LENTOS Kunstmuseum sind eng miteinander verbunden: Mit der Sammlung Gurlitt verwaltet das Museum ein ebenso glanzvolles wie problematisches Erbe.

Die Ausstellung beleuchtet die bewegte Biografie des leidenschaftlichen Sammlers und schillernden Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt, der während der Zeit des Nationalsozialismus in den Handel mit beschlagnahmter Kunst involviert war. 1946 übernahm er ehrenamtlich die Direktion der Neuen Galerie der Stadt Linz (heute LENTOS Kunstmuseum) und zeigte über 100 Ausstellungen.

1952/53 erwarb die Stadt Linz den Grundstock des Museums – 84 Gemälde, 33 Zeichnungen und eine Kubin-Sammlung – aus den über den Krieg geretteten Beständen Gurlitts. Seit 1999 hat die Stadt Linz 13 Werke jüdischen Besitzes aus der Gurlitt-Sammlung an die rechtmäßigen Erben der ehemaligen Besitzer zurückgegeben. Die Ausstellung gewährt Einblicke in die Geschichte dieser Objekte und die Schicksale der Verfolgten.

Die umfassende, fundierte und facettenreiche Präsentation erzählt anhand von Gemälden und Grafiken von Lovis Corinth, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin, Jeanne Mammen, Max Pechstein, Egon Schiele, u.a. von Gurlitts internationaler Tätigkeit als Kunsthändler und Verleger, von seinen Netzwerken zu Museen und Freundschaften mit Künstlern.

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