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17.5.2024
Reitertruppe Frankordi zu „Zirkus”, DE-08056 Zwickau

Ausstellung 08.06. bis 28.07.24

Zirkus

Priesterhäuser Zwickau

Domhof 5-8
DE-08056 Zwickau
Ganzjährig:
Di-So+Ft 11.30-17 Uhr

Der Schriftsteller Horst Beseler beschrieb das Erlebnis Zirkus treffend als „Abenteuer des Dabeiseins.” Dieses Abenteuer, das „Hereinspaziert und Manege frei für Salto Mortale, Menschen, Tiere, Sensationen” spiegelt sich in der Ausstellung „Zirkus” im Museum Priesterhäuser wider.

er Zirkus findet mit seinem Mix aus vielfältigen Live- darbietungen und der ganz besonderen Atmosphäre im Zirkuszelt seit langem ein begeistertes Publikum. Auch Hartmut Küster ist seit seinem ersten Zirkusbesuch 1962 fasziniert von dieser Form der Unterhaltungskunst. Er ließ keine Gelegenheit zu Zirkusbesuchen aus und begann vielerlei Souvenirs, schön gestaltete Zirkus-Plakate, Liter tur, Musik, Fotos, Briefmarken und anderes mehr zu diesem Thema zu sammeln.

Die schönsten Stücke seiner Sammlung, darunter auch einige originale Kostüme, Auszeichnungen und Requisiten, werden nun in einer Sonderschau präsentiert, die das Zirkuswesen in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR beleuchtet.

Der Zirkus in der DDR stellt ein abgeschlossenes Kapitel in der deutschen Kulturgeschichte dar. Das in dieser Zeit praktizierte Mit- und Nebeneinander privater und volkseigener Zirkusbetriebe gab es so in keinem anderen sozialistischen Land. Das Zirkusspektakel in den Manegen der DDR war ein höchst unpolitisches Vergnügen. Unpolitisch war Zirkus deshalb dennoch nicht. Zirkus musste bei allem künstlerischen Anspruch finanziell darstellbar sein, für die staatlichen Betriebe mit und für die Privaten ohne Zuschüsse. Für wenig Eintrittsgeld gab es mindestens handwerklich guten, sehr oft sogar absoluten Spitzenzirkus zu erleben. Dieser Zirkus bestand aus einer bunten Mischung von Tiernummern, Artistik, Clownerie und Musik.

Die Ausstellung vermittelt einen kurzweiligen und interessanten Überblick, der neben der kurzen Vorstellung der verschiedenen Zirkusse auch Themen wie „Zirkusstars im Film”, „Kuriose Begebenheiten aus der DDR-Zirkuswelt” oder „Zirkus in Zwickau” beinhaltet. Dabei wird mit Sicherheit die eine oder andere schöne Erinnerung an den Zirkus von damals geweckt werden. Hereinspaziert und Manege frei!

POI

Ausstellungsort

Priester­häuser

Ge­mäl­de und Grafik des 15. bis 20. Jahr­hun­derts, Max Pech­stein, spät­goti­sche und früh­barocke Plastik West­sach­sens. Stadt­ge­schichte, Kultur­ge­schichte. Geo­logie und Mine­ra­logie.

Museum, Zwickau

Kunst­slg. Zwickau Max-Pech­stein-Museum

Weltweit größte museale Sammlung von Werken Max Pechsteins. Arbeiten von Karl Albiker, Eugen Hoff­mann (Porträt­büste „Otto Dix”) und Alfred Hrd­licka. Spät­gotische und früh­barocke Skulp­turen­samm­lung.

Museum, Zwickau

Mine­ra­logisch-Geo­lo­gische Samm­lun­gen

Geo­lo­gi­scher Unter­grund der Stadt Zwickau - in histo­ri­schen Vitrinen.

Bis 30.6.2024, Zwickau

Form vollendet

Die Aero­dynamik von Fahr­zeugen spielt in den ersten Jahren nach dem Zweiten Welt­krieg nur eine unter­ge­ordnete Rolle und gewinnt erst durch die Ölkrise in den 1970er Jahren wieder verstärkt an Be­deutung.

Museum, Zwickau

August Horch Museum Zwickau

Museum auf dem frü­heren Audi-Gelände. Fahr­zeug-, Bau­gruppen- und Archi­valien­samm­lung zur Ge­schichte des Zwickauer Auto­mobil­baues 1904-1991 durch die Werke Horch, Audi, DKW und Wan­derer, die sich 1932 zur Auto-Union AG zu­sam­men­schlossen.

Museum, Zwickau

Galerie am Domhof

Markantes neoklassizistisches Gebäude. Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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