Ausstellung 10.09.22 bis 08.01.23

Stadtmuseum Amberg

Zurück in die 80er

Das Jahrzehnt, in dem Aerobic und Zauberwürfel populär wurden

Amberg, Stadtmuseum Amberg: Die Ausstellung wagt einen Blick zurück. Welche Ereignisse prägten das Jahrzehnt? Was waren die vorherrschenden Mode- und Musikstile? Wie war der Alltag der 80er Jahre? Bis 8.1.23

Schrill, bunt, laut und vielfältig: so waren die 80er. Schulterpolster trafen auf Karottenhosen, Vokuhila auf Dauerwelle, Vollkost auf Trennkost. Aerobic, Bodybuilding oder Tennis begeisterten mit Idolen wie Jane Fonda, Arnold Schwarzenegger, „Bum Bum Boris” oder der „Gräfin” breite Gesellschaftsschichten für Sport und Bewegung.

Die Ausstellung wagt einen Blick zurück. Welche politischen und gesellschaftlichen Ereignisse prägten das Jahrzehnt? Was waren die vorherrschenden Mode- und Musikstile? Wie war der Alltag der 80er Jahre, und welche technischen Neuerungen haben Einzug gehalten? Worin unterschieden sich die 80er Jahre von der Gegenwart oder gibt es sogar Parallelen zu heute?

Der Rundgang führt durch die neun Themenbereiche Wirtschaft und Konsum, Geschichte, Mode, Musik, Alltagswelt, Sport, Film und Fernsehen, Umwelt sowie Medien und Technik. Dabei wird sowohl auf allgemeine Trends und Entwicklungen eingegangen als auch der Blick speziell auf Amberg gerichtet.

Es ist das Jahrzehnt, in dem sich mit Mikrowellen, der Etablierung privater Fernsehsender, Videorekordern und Heimcomputern vor allem technisch vollkommen neue Möglichkeiten boten.

Parolen wie „Atomkraft? Nein danke” oder „Wackersdorf ist überall” zierten unter anderem Buttons sowie Aufkleber und traten für mehr Umweltbewusstsein ein.

Objekte aus museumseigenem Bestand sowie von Leihgebern aus Amberg, dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Metropolregion Nürnberg schaffen eine lebendige Verbindung zur regionalen und überregionalen Alltagswelt der 80er Jahre. Daneben ergänzen ausgewählte Archivalien wie auch mehrere Medienstationen den Rundgang.

Zocken in der Ausstellung

Neben verschiedenen Abstimmungsmöglichkeiten – unter anderem zu den persönlichen Idolen oder der technischen Ausstattung – lädt die Ausstellung auch zu einer spontanen Aerobic-Einheit ein. Bei einer Gaming-Runde – einzeln oder zu zweit – darf sogar an der Spielkonsole gezockt werden.

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