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4.6.2024
Plakat zu „ZwischenWelten”, DE-93309 Kelheim

Ausstellung 23.03. bis 03.11.24

ZwischenWelten

Naturheilige Plätze in vorgeschichtlicher Zeit

Archäologisches Museum

Ende März bis Anfang Nov:
Di-So+Ft 10-17 Uhr

Menschenknochen in Höhlen, in Mooren versenkte Schwerter, Dolche an Passübergängen im Gebirge: Häufig finden sich archäologische Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit an markanten Naturorten. Schnell denkt man dabei an Opfergaben für Götter oder mystische Wesen. Denn eigentümliche Felsformen, Wälder und Quellen hatten schon immer eine so faszinierende wie unheimliche Wirkung auf den Menschen und scheinen daher besonders geeignet als Schnittstelle zwischen dem Diesseits und einer jenseitigen Anderswelt.

Aber sind diese Funde wirklich immer Relikte von Kulthandlungen?

In der Ausstellung werden als heilig interpretierte Orte und Funde vorgestellt – gängige Deutungen wie „Gaben an die Götter”, „Menschenopfer” und „Kultplatz” dabei jedoch hinterfragt. Denn tatsächlich lassen sich die geistigen Vorstellungswelten des vorgeschichtlichen Menschen nur selten (gänzlich) rekonstruieren.

POI

Ausstellungsort

Archäo­logi­sches Museum

Kelti­sche Verg­angen­heit Kel­heims mit der be­deu­ten­den Kelten­stadt „Oppi­dum Alkimo­ennis”. Archäo­logie Kel­heims von der Zeit der Neander­taler bis zum frühen Mittel­alter. Aus­stellung zur Stadt­ge­schichte.

Museum, Kelheim

Orgel­museum

Ehe­ma­lige Kloster­kirche St. Michael. Typi­sche Bettel­ordens­kirche, heute zu­gleich Gottes­haus, Konzert­raum und Orgel­museum. Vier spiel­bare Denk­mal­orgeln aus Allers­dorf, Bruck, Geisel­höring und Köfe­ring. Aus­stel­lung zum Orgel­bau, Ent­wick­lung der Orgel­musik, Orgel­bau­werk­stätte, Orgel­modelle.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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