Ausstellung 11.06. bis 11.09.22

Haus Peters

Susanne Wind. Überall am Meer

Tetenbüll, Haus Peters: Mit der Fotokamera hält die Künstlerin ihre Motive fest und übersetzt diese im Atelier in Malerei. Die gewählten Motive und Blickwinkel lassen uns, die wir die Bilder anschauen, Raum für persönliche Assoziationen. Bis 11.9.22

Das Meer! Susanne Wind hat es an vielen Stränden in vielen Ländern gemalt. Es zieht sie an, schon immer, und am liebsten mit den Füßen im Sand. Die Künstlerin liebt den Strand, die Dünen, das Wellenrauschen, die salzige Luft, die endlos blaue Linie des Horizonts.

Sie wurde in Hamburg geboren, hat dort studiert, und dort lebt sie inzwischen auch wieder, nach Jahren auf Mallorca und in den USA und vielen Studienaufenthalten an nahen und fernen Küsten. Mit der Fotokamera hält sie ihre Motive fest und übersetzt diese im Atelier in Malerei. Dabei arbeitet die Künstlerin ausschließlich mit Eitempera. Sie mischt aus Eiern, Leinöl, in Terpentin gelöstem Harz und aus Farbpigmenten ihre Farben an und trägt diese schichtweise übereinander auf. So erreicht sie genau auf das Thema abgestimmte Töne und Farbdichten. Die Wirkung ist in jedem Bild anders, in jedem Bild neu und einmalig.

Die gewählten Motive und Blickwinkel lassen uns, die wir die Bilder anschauen, Raum für persönliche Assoziationen. Die Strände sind nicht genau zu lokalisieren. Menschen sind aus der Ferne, in Bewegung und in Rückenansicht erfasst. Und so ergänzen wir im eigenen Kopf die Partien, die Susanne Wind im Unklaren lässt mit unseren Erinnerungen, Erlebnissen und Träumen.

Die Dünen lassen Gedanken an viele Strände der Welt zu, von Dänemark bis nach Afrika, von Kuba bis nach Neuseeland. Die Kinder am Ufer können die eigenen, wir selbst und unsere zukünftigen Nachkommen sein.

Zwar ist das Meer mal wärmer und mal kälter, das Licht strahlt intensiver und weniger intensiv, aber es ist das gleiche Wasser, der gleiche Sand, der über den Planeten getragen wird und der alle Ufer dieser Welt miteinander verbindet. Genau wie das Wellenrauschen, die salzige Luft und die blaue Linie des Horizonts.

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