Museum

Stadtmuseum Nordhorn

Stadtmuseum im Povelturm

Zeitreisen durch die Nordhorner Stadtgeschichte

Nordhorn: Stadtgeschichte seit 1870, Textilgeschichte (Nino, Povel, Rawe).

Die Ausstellungen im Povelturm entführen auf eine Zeitreise durch weit mehr als 100 Jahre Nordhorner Stadtgeschichte und Stadtentwicklung vom 19. Jahrhundert bis hinein in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung der Stadt als Grenzstadt in Nordwestdeutschland steht dabei im Mittelpunkt.

Stadtrechte erhielt Nordhorn bereits 1379. In den folgenden Jahrhunderten galt die grenzüberschreitende Vechteschifffahrt in Richtung Ijsselmeer als wichtigster Erwerbszweig. Diese erlebte ihr Ende im frühen 19. Jahrhundert. Über Jahrzehnte geriet Nordhorn in eine erste Strukturkrise, die erst mit dem Aufbau von ersten Textilfabriken 1839 endete. Aus der Handelsstadt an der Vechte wurde eine Industriestadt im Grenzgebiet.

Mit der Aufnahme der Massenproduktion von Schürzenstoffen, den „Waterschürzen”, begann 1889 der rasante Aufstieg Nordhorns mit seinen gerade einmal 3.000 Einwohnern zu einem der bedeutendsten Zentren der deutschen Textilindustrie. Ein Aufstieg, der Nordhorn in den 1920er Jahren als ein „Klein-Amerika” erscheinen ließ.

Bis weit in die 1970er Jahre hinein boomte die Textilindustrie mit ihren Großunternehmen NINO, Povel und Rawe und prägte das gesamte soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt. Um 1960 arbeiteten 12.000 Menschen in der Nordhorner Textilindustrie. Die Einwohnerzahl stieg auf über 50.000 Menschen an. Nordhorn wurde zum Mittelpunkt der Grafschaft Bentheim.

Einen einzigartiger Blick über Nordhorn bietet die oberste Galerie im Povelturm. Hier befindet sich auch das Museumscafé „Hoch5”.

Stadtmuseum im Povelturm ist bei:

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