Ausstellung 17.10.21 bis 31.08.22

Ehemalige Jüdische Schule Leer

Ich packe meine Koffer…

Lebenserinnerungen von Gustel Nussbaum

Leer, Ehemalige Jüdische Schule Leer: Nach ihrer eigenen Flucht und späteren Migration ins damalige Palästina war es ihr als Cousine von Felix Nussbaum ein persönliches Anliegen, seine Werke nach Kriegsende aufzuspüren und zusammenzutragen. Bis 31.8.22

Die Ausstellung setzt sich auf künstlerischer Ebene mit den Lebenserinnerungen von Auguste (Gustel) Moses-Nussbaum auseinander, die in Ostfriesland als jüdisches Mädchen aufgewachsen ist und von den Eltern getrennt in den Niederlanden versteckt wurde.

Nach ihrer eigenen Flucht und späteren Migration ins damalige Palästina war es ihr als Cousine von Felix Nussbaum ein persönliches Anliegen, seine Werke nach Kriegsende aufzuspüren, sie zusammenzutragen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Heute finden sie ihren Patz im Felix-Nussbaum-Haus.

Sie migrierte durch Zwang, und jede Station ist mit Erfahrungen, Eindrücken, Objekten und Bildern belegt. Die Ehemalige Jüdische Schule Leer und die Kulturwerkstatt Leer begeben sich gemeinsam mit der Theaterregisseurin und Künstlerin Katharina Birch, dem Künstler und Fotografen Benyamin Reich und dem Sounddesigner Shorty Gerriets auf die „Reise“ von Gustel. Durch (Sound-) Installationen und Fotografien zeichnen sie ihre Geschichte nach und spannen den Bogen in die Gegenwart. Was haben ihre Erfahrungen mit uns heute zu tun? Was bedeutet Identität? Und was bedeutet Identität für Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen?

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