Museum

Kunstmuseum Bochum

RuhrKunstMuseen (RKM)

Bochum: Internationale Kunst des 20. Jahrhunderts, konzipiert als Ort der Kommunikation und Begegnung. Zeitgenössische Kunst aus Mittel- und Osteuropa, ostasiatische Kunst, Musikinstrumente, Stadtgeschichte. Multimediastationen mit ergänzenden Informationen zur Kunstsammlung.

Internationale Kunst des 20. Jahrhunderts, konzipiert als Ort der Kommunikation und Begegnung. Zeitgenössische Kunst aus Mittel- und Osteuropa, ostasiatische Kunst, Musikinstrumente, Stadtgeschichte. Multimediastationen mit ergänzenden Informationen zur Kunstsammlung.

Musikinstrumentensammlung

Hede und Hans Grumbt sammelten Musikinstrumente weltweit. Es entstand die größte Sammlung von Musikinstrumenten in NRW, die rund 1800 Exponate umfasst. In der Sammlung sind viele Epochen und alle Kontinente vertreten. 1970 übertrug das Ehepaar Grumbt seine Sammlung der Stadt Bochum. Die Dauerausstellung im Haus Kemnade zeigt eine Auswahl von etwa 300 Musikinstrumenten, dazu Fachliteratur, Musikalien und vielfältige Objekte mit Bezug zur Musik.

Stohlmann Stiftung

Musikinstrumenten aus aller Welt galten auch das Interesse und die Leidenschaft der Sammlerin Lieselotte Stohlmann aus Solingen. Die im Jahr 2008 verstorbene Musikpädagogin setzte sie auch als Anschauungsobjekte für ihre Schüler ein. Zahlreiche Musikinstrumentenbauer aus der Region haben die Musikinstrumente ehrenamtlich restauriert und instand gesetzt. Bei Führungen können und sollen sie von den Besuchern zum Klingen gebracht werden.

Klarinetten-Sammlung

Im Jahre 1995 übereignete der Pilot und Klarinettensammler Johan van Kalker über 55 Klarinetten aus der Zeit von 1800 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts dem Museum Bochum.

Ostasiatika-Sammlung

Die Sammlung Ehrich zeigt eine Zusammenstellung ostasiatischer Kulturgüter, die vor allem reich verzierte japanische Knöpfe und Knebel aus Elfenbein (Netsuke) für Gürtel umfasst. 1990 überließ der Bochumer Stadtamtmann Kurt Ehrich seine umfangreiche Sammlung der Stadt Bochum. Abgesehen von ihrem praktischen Nutzen waren die meist meisterlich geschnitzten Figuren auch Statussymbole für ihre japanischen Eigentümer. Bevorzugtes Material waren Elfenbein, Wurzelholz, aber auch Wal- und Walrosszähne. Die Virtuosität der Schnitzer, die in den nur wenigen Zentimeter großen Objekten ganze Szenen gestalteten, ließ die Netsuke vor allem in Europa zu begehrten Sammlerobjekten werden.

Miniaturportraits

Die Kunstsammlerin Inge C. Rudowski hat eine mehr als 300 Werke umfassende Sammlung von Miniaturporträts zusammengetragen. Die besondere Qualität dieser Kollektion kommt auch in der Vielfalt ihrer Objekte zum Ausdruck: es ist ein repräsentativer Überblick über die europäische Miniaturenmalerei, die den Bogen vom späten 16. bis ins 20. Jahrhundert spannt und Werke verschiedener Stile aus mehreren Ländern Europas präsentiert.

Die Schatzkammer Kemnade ist seit dem Hochwasser 2021 geschlossen.

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