Ausstellung 13.06. bis 26.09.21

Wilhelm Fabry Museum der Stadt Hilden

Charles Wilp. Into Space

Hilden, Wilhelm Fabry Museum der Stadt Hilden: Der Künstler, der sich den Namen „ARTronaut” gab, nahm an mehreren Parabelflügen teil. Die Schwerelosigkeit war für ihn nach eigenem Bekunden die Triebkraft der Kreativität. Bis 26.9.21

1961 ernennt der Künstler Yves Klein Charles Wilp zum „Prince of Space” und überlässt ihm kurz vor seinem Tod symbolisch 777^777 Kubikmeter endlosen sensibilisierten Raum.

Zwei Jahre zuvor erschien die auf der Homepage des Museums of Modern Art (MoMA) gelistete Langspielplatte „Tanz der Leere” von Yves Klein und CharlesWilp. Auf ihr ist lediglich das Kratzen der Saphir-Nadel beim Abspielen zu hören; sie verkaufte sich mehr als 20.000 Mal.

Diese LP knüpft an Kleins visuelle Werke und seine Überlegungen zur Leere an, die Wilp fotografisch dokumentierte. Musik hat für Wilp wie auch für den Astronauten Ulf Merbold Parallelen zur Raumfahrt, Musik sei schon immer die schwereloste Kunst überhaupt gewesen, resümierte Charles Wilp.

Der Künstler, der sich den Namen „ARTronaut” gab, nahm an mehreren Parabelflügen teil. Die Schwerelosigkeit war für ihn nach eigenem Bekunden die Triebkraft der Kreativität. Als erster Künstler ließ er 1986 eigene Werke, die sogenannten „Space Sculptures”, mit ins All reisen.

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