Museum

Römermuseum

Obernburg a.Main: Funde aus dem Lagerdorf und dem Kastell Nemaninga. Weihesteine und Mithräum, Götter- und Totenkult. Werkzeuge, Fibeln, kosmetische und medizinische Instrumente, Gebrauchskeramik und Münzen – Ursprung unserer heutigen Kultur, unserer Ess- und Lebensgewohnheiten.

Die Funde aus dem Lagerdorf und dem Kastell Nemaninga der 4. aquitanischen

Reiterkohorte römischer Bürger sowie des Britonennumerus der nemaningensischen

Grenzschützer vermitteln einen lebendigen Einblick in das Alltagsleben eines Limes-Kastells am Mittelabschnitt des „Nassen Limes”.

Vor dem Museum steht die Rekonstruktion einer Jupiter-Gigantensäule. Die weiße Schnur am Modell im Eingangsbereich markiert zusammen mit den heute noch sichtbaren Türmen die ab 1313 erbaute mittelalterliche Stadtbefestigung, die sich an der Anlage des Kastells orientiert.

Die Weihesteine der Benefiziarier sind herausragende Beispiele für die Militär- und Zivilverwaltung. Die Stifterinschrift des Appuleius für das Mithräum des unbesiegbaren Sonnengottes Mithras lag unter dem ehemaligen Hauptaltar der St. Annakapelle verborgen. Das Museum besitzt damit einmalige archäologische Zeugnisse für den vorchristlichen Ursprung unseres Dreikönigs- und Weihnachtsfestes.

Das Zwischengeschoss vermittelt einen Einblick in den Götter- und Totenkult. Im Obergeschoss wird das Alltagsleben veranschaulicht. Werkzeuge, Fibeln, kosmetische und medizinische Instrumente, Gebrauchskeramik, Münzen usw. dokumentieren den Ursprung unserer heutigen Kultur, unserer Ess- und Lebensgewohnheiten.

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