Römermuseum

Untere Wallastraße 29a
63785 Obernburg am Main

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Mi-Do 14-16 Uhr
So+Ft 14-17 Uhr

Funde aus dem Lager­dorf und dem Kastell Nema­ninga. Weihe­steine und Mithräum, Götter- und Toten­kult. Werk­zeuge, Fibeln, kos­me­ti­sche und medi­zi­ni­sche Instru­mente, Ge­brauchs­keramik und Münzen – Ur­sprung unse­rer heu­ti­gen Kultur, unse­rer Ess- und Lebens­ge­wohn­heiten.

Opfersteine
Relief
Mithräum
Münze
Terra Sigillata Scherbe
Glaskanne
Römisches Glasgefäß
Bild 7
Bronzegefäß für Badeöl
Schiffsmodell
Weihestein bemalt
Römermuseum :: Archäologie
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Die Funde aus dem Lagerdorf und dem Kastell Nemaninga der 4. aquitanischen
Reiterkohorte römischer Bürger sowie des Britonennumerus der nemaningensischen
Grenzschützer vermitteln einen lebendigen Einblick in das Alltagsleben eines Limes-Kastells am Mittelabschnitt des „Nassen Limes”.

Vor dem Museum steht die Rekonstruktion einer Jupiter-Gigantensäule. Die weiße Schnur am Modell im Eingangsbereich markiert zusammen mit den heute noch sichtbaren Türmen die ab 1313 erbaute mittelalterliche Stadtbefestigung, die sich an der Anlage des Kastells orientiert.

Die Weihesteine der Benefiziarier sind herausragende Beispiele für die Militär- und Zivilverwaltung. Die Stifterinschrift des Appuleius für das Mithräum des unbesiegbaren Sonnengottes Mithras lag unter dem ehemaligen Hauptaltar der St. Annakapelle verborgen. Das Museum besitzt damit einmalige archäologische Zeugnisse für den vorchristlichen Ursprung unseres Dreikönigs- und Weihnachtsfestes.

Das Zwischengeschoss vermittelt einen Einblick in den Götter- und Totenkult. Im Obergeschoss wird das Alltagsleben veranschaulicht. Werkzeuge, Fibeln, kosmetische und medizinische Instrumente, Gebrauchskeramik, Münzen usw. dokumentieren den Ursprung unserer heutigen Kultur, unserer Ess- und Lebensgewohnheiten.