Version
4.3.2024
(modifiziert)
Hermes, Hidden Pottgiesser zu „Volker Hermes. Auge und Zeit”, DE-52070 Aachen
Volker Hermes, Hidden Pottgiesser, Photocollage, 2024
© Volker Hermes
Volker Hermes zu „Volker Hermes. Auge und Zeit”, DE-52070 Aachen
© Volker Hermes

Ausstellung 03.03. bis 09.06.24

Volker Hermes. Auge und Zeit

Suermondt-Ludwig-Museum

Wilhelmstraße 18
DE-52070 Aachen
Ganzjährig:
Di-So 10-17 Uhr

Volker Hermes ist Maler, aber auch ein Forschender zur Malerei. In seinen Arbeiten, die mutig Grenzen von Medien, Techniken und Zeit überwinden, stellt er mit Leidenschaft und intellektueller Tiefe Fragen zur Geschichte dieser Kunstform. Seine Gedanken zur gesellschaftlichen Bedeutung und zeitgenössischen Relevanz erweitern den Blick auf Malerei, entdecken überraschende Bezüge und neue Zugänge.

Spannungsreich zwischen Heute und Gestern vibrierend, ist seine Kunst niemals imitierend, sondern stets ein Beitrag zur zeitgenössischen Welt. Hermes eigene und ungewöhnliche Bildsprache ermöglicht mit Wucht und Humor ein neues Sehen historischer Kunst. Auge und Zeit.

Die Hidden Portraits sind Fotoarbeiten. Ausgangspunkt ist Hermes' Analyse, dass in Zeiten exzessiv ausgelebter Individualität, der Blick auf gemalte Portraits allein auf die Person, das Gesicht fokussiert ist. Die gesellschaftliche Funktion von historischen Portraits als Mittel der Repräsentation wird heute nicht mehr gelesen.

In seinen technisch brillanten und glaubhaft eingefügten, digitalen Interventionen in Fotos historischer Portraits verhüllt der die Dargestellten mit Elementen des Portraits selber und blockiert den Zugang zum Gesicht. Diese Irritation und Provokation forciert eine neue Beschäftigung mit den Codes von Portraits, wobei er gezielt zeitgenössische Diskurse von Macht, Männlichkeit, Frauenbild und Diversität einbezieht.

Das Sujet der Seestücke und der Schlachtenmalerei verarbeitet Volker Hermes mit gestischer Wucht und analytischer Schärfe Dabei stemmt er sich mit zeitgenössischer malerischer Methode gegen die heute oft romantisch verflachte Sicht auf dieses Genre. Er legt die bildnerischen Strukturen historischer Gemälde offen und transformiert sie in etwas Jetziges, für den heutigen Betrachter in allem Drama Nachvollziehbares.

„Auge und Zeit” ist seine erste Einzelausstellung in Aachen.

POI

Ausstellungsort

Suer­mondt-Ludwig-Museum

Kunst aus drei Jahr­tau­sen­den: bürgerliche Kunstkammer, nieder­län­di­sche Male­rei des gol­de­nen Zeit­alters und mittel­alter­liche Skulp­tur, großformatige Gemälde niederländischer und flämischer Künstler, Düsseldorfer Malerschule, Klassische Moderne und Expressionismus. Glasmalerei.

Dependance, Aachen

Couven-Museum

Aachen-Lütti­cher Wohn­kultur des 18. und 19. Jahr­hun­derts. Adler-Apotheke, Küche, Fliesen­zimmer, Fest­saal, Musik­zimmer u.v.m.

Museum, Aachen

Dom­schatz­kammer

Einer der be­deu­tend­sten Kirchen­schätze Euro­pas. Einzig­artige Samm­lung von Kost­bar­keiten aus der Ge­schich­te des Aache­ner Domes. Sakrale Kultur­schätze aus spät­antiker, karo­lin­gi­scher, otto­ni­scher, stau­fischer und goti­scher Zeit.

Museum, Aachen

Ludwig Forum

Inter­natio­nale zeit­ge­nös­si­sche Kunst. Ame­ri­ka­ni­sche Pop-Art, Foto­rea­lis­mus, euro­päi­sche Kunst­strö­mun­gen vom Be­ginn der 1960er Jahre bis heute.

Museum, Aachen

In­ter­na­tio­na­les Zei­tungs­mu­seum

Von Oscar von Forcken­beck 1886 gegrün­dete Samm­lung mit heute mehr als 200.000 Zeitungen und Druck­stücken aus aller Welt. Presse­histo­ri­sche Biblio­thek mit 3.000 Bänden.

Museum, Aachen

Centre Charle­magne

Ge­schich­te Aachens und die Rolle Karls des Großen darin.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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