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29.9.2022
Blick auf das Lager 1945 zu „Frauen im Widerstand”, DE-38100 Braunschweig
KZ Ravensbrück, Blick auf das Lager 1945
© Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ausstellung 02.10.22 bis 15.01.23

Frauen im Widerstand

Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück. Geschichte und Nachgeschichte

Städtisches Museum Braunschweig

Steintorwall 14
DE-38100 Braunschweig
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Die Ausstellung schildert die Lebensläufe von acht politisch aktiven Frauen, die im KZ Ravensbrück inhaftiert waren. Eine dieser Frauen war Martha Fuchs (1892-1966), ehemalige und bis heute einzige Oberbürgermeisterin der Stadt Braunschweig.

Widerstand zur Zeit des Nationalsozialismus wird in der Öffentlichkeit oft verstanden als männlicher Widerstand mit der Waffe in der Hand. Weiblicher Widerstand stellt sich hingegen oft anders dar und zeichnet sich unter anderem durch starke Solidarität und Unterstützung aus. Er wird fälschlicherweise häufig als „passiver Widerstand” bezeichnet und ist im öffentlichen Bewusstsein wenig präsent.

Während in der Bundesrepublik vor 1989 die Überlebenden aus der Arbeiterbewegung von offizieller und institutioneller Seite wenig Beachtung fanden, galt die Wertschätzung in der DDR in der Regel nur denjenigen, die in die Parteigeschichte der SED einzupassen waren. Es war also an der Zeit, Leben und Wirken der politischen Häftlinge Ravensbrücks erneut zu betrachten, ihnen aus dem Dunkel des Vergessens und der Ignoranz zu verhelfen – ohne dabei eine geglättete, widerspruchslose Heldengeschichte zu erzählen.

Die Ausstellung bietet vielfältige historische und höchst aktuelle Ansätze zur Auseinandersetzung mit rechter menschenverachtender frauenfeindlicher Gewalt. Sie wird erweitert um einen fotografischen Rundgang durch das Leben der Politikerin Martha Fuchs, die nach Kriegsende prominente politische Ämter bekleidete. Sie war Kulturministerin des Landes Braunschweig, Staatskommissarin für das Flüchtlingswesen im Lande Niedersachsen mit Ministerrang und schließlich 1959 bis 1964 Oberbürgermeisterin der Stadt Braunschweig.

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Ausstellungsort

Haus am Löwen­wall Braun­schweig

Samm­lun­gen zur Braun­schwei­ge­ri­schen Kunst- und Kultur­ge­schichte, Münz und Geld­wesen, vor­indu­strielle Pro­duk­tion, Zünfte, Hand­werk und Indu­strie, Reli­giöse Zeug­nisse, Stadt­ge­schichte, Städti­sches Leben, Bilder zur Kunst- und Kultur­ge­schichte, Völker­kunde.

Bis 20.9.2026, im Haus

Mit eigener Stimme

Im Zentrum der Erzähl­stränge stehen Fragen nach jüdischer Identität und Selbst­behaup­tung und die Ent­stehung einer neuen jüdi­schen Kultur in Deutsch­land.

Dependance, Braunschweig

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Ge­schich­te der Stadt, Stadt­wer­dung, Bürger- und Hanse­stadt, Resi­denz­stadt, Indu­strie­stadt.

Schloss, Braunschweig

Schloss­museum Braun­schweig

Das Resi­denz­schloss der Wel­fen wurde an­hand alter Pläne und histo­ri­scher Fotos in ur­sprüng­licher Größe am histo­ri­schen Platz, am Schloss­platz, re­kon­stru­iert.

Museum, Braunschweig

Museum für Photo­gra­phie

Fotografische Nachlässe der Brauschweiger Fotografen Käthe Buchler, Hans Steffens und Nikolaus Geyer. Arbeiten aus der Frühzeit der Fotografie. Wech­sel­aus­stel­lun­gen natio­naler und inter­natio­naler Künst­ler

Museum, Braunschweig

Herzog Anton Ulrich-Museum

Eines der älte­sten Kunst­museen Euro­pas. Viert­größte Ge­mälde­galerie Alter Meister in Deutsch­land, Skulp­turen und Kunst­hand­werk von der Antike bis zur frühen Neuzeit, Kupfer­stich­kabi­nett mit Werken vom Mittel­alter bis zur Gegen­wart.

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