Museum

Fürst-Pückler-Museum

Park und Schloß Branitz

Cottbus: Leben und Werk des Fürsten Pückler. Gartenkunst und Literatur der Pücklerzeit, Landschaftsgemälde Carl Blechens.

Das Museum ist dem Leben und Werk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau und dem seiner langjährigen Partnerin Lucie von Pückler-Muskau, geb. von Hardenberg, gewidmet. Seine Sammlungsbestände ermöglichen den Blick auf unterschiedliche Themen der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte.

Im Schloss geht es um den bekannten Weltenbummler und Gartenliebhaber, seine Persönlichkeit und seine Vorfahren. Exponate geben Auskunft über das alltägliche Leben des fürstlichen Parkomanen, zum Beispiel welche Gäste im Schloss verkehrten und welche Gerichte Pückler für sie auftischen ließ.

Neben den im Schloss präsentierten Kunstwerken, Möbeln, Büchern und weiteren Objekten aus fürstlichem Besitz gehören heute auch Gemälde, Skulpturen, umfangreiche Graphik- und Archivbestände, eine Forschungsbibliothek und eine Fotothek zum Bestand des Museums.

Die Sammlung umfasst vor allem Graphiken des 19. Jahrhunderts, insbesondere Ansichten, Pläne, Porträts und topographische Werke zu den ländlichen Wohnsitzen, Schlössern und Residenzen in Preußen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die vielfältigen Zeugnisse der Branitzer Orts- und Parkgeschichte bis hin zu Objekten, die sich künstlerisch mit dem Branitzer Park auseinandersetzen.

Carl Blechen

Im Besucherzentrum sind während der Sommersaison Gemälde des Landschaftsmalers Carl Blechen sowie seiner Schüler und Zeitgenossen zu entdecken: die Cottbuser Sammlung ist mit ihren 400 Werken eine der umfangreichsten Werkgruppen des Künstlers in der deutschen Museumslandschaft und umfasst nahezu alle Werkphasen des neben Caspar David Friedrich bedeutendsten Malers des 19. Jahrhunderts.

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