Ausstellung 22.10.19 bis 10.01.21

Museum Würth

Zwischen Pathos und Pastos

Christopher Lehmpfuhl in der Sammlung Würth

Künzelsau, Museum Würth: Lehmpfuhl sucht die Extreme. Er scheut sich nicht, Farbeimer in die Landschaft zu tragen, um dort zu arbeiten. Mit den Händen, ohne Hilfsmittel wie Pinsel oder Spachtel, trägt der Künstler die Ölfarbe kiloweise auf die großformatigen Leinwände auf. Bis 10.1.21

Was im 19. Jahrhundert ein revolutionärer Schritt war, ist es bei Christopher Lehmpfuhl (*1972) immer noch, in seiner ganz eigenen Weise: hinausgehen ins Freie, „en plein air” eine Lichtstimmung einfangen, beobachten, wie Farbklänge sich im Licht verändern.

Lehmpfuhl sucht die Extreme. Er scheut sich nicht, Farbeimer in die Landschaft zu tragen, um dort zu arbeiten. Mit den Händen, ohne Hilfsmittel wie Pinsel oder Spachtel, trägt der Künstler die Ölfarbe kiloweise auf die großformatigen Leinwände auf, so ist er „direkter an der Malerei” und gelangt zu einer pastosen, dreidimensionalen Körperlichkeit. Die Witterungsbedingungen sind essenzieller Bestandteil seines Schaffens und beeinflussen Material wie Maler gleichermaßen.

Die andere große Gruppe in Lehmpfuhls Werk neben den Landschaften sind Stadtansichten. Berlin ist dabei die Stadt, die er am besten kennt und am häufigsten gemalt hat.

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