Ausstellung 07.11.21 bis 06.06.22

Museum Neuruppin

100 Jahre Gildenhall: Neue Siedlungskultur

Arbeiten · Wohnen · Leben

Neuruppin, Museum Neuruppin: Die Ausstellung spürt zeitgenössischen Ansätzen nach und bettet Gildenhall ein in den Siedlungsbau in Brandenburg. Bis 6.6.22

Im Gründungsaufruf Gildenhall 1921 wird die Bedeutung des Handwerks für eine neue Identität der Menschen im immer mehr entfremdeten industriellen Arbeitsprozess herausgestellt. Basis sind Lebensreform- und baukulturelle Bewegungen aus der Zeit, besonders die Grundsätze des Deutschen Werkbundes ab 1907 oder das Bauhaus-Manifest 1919.

Vielerorts entstehen neue Wohnquartiere, teils als Werksiedlungen, teils mit genossenschaftlichen Formen des Zusammenlebens. Gildenhall greift diese Ideen auf, geht aber in Bezug auf Arbeiten, Wohnen und Leben am gleichen Ort einen eigenen Weg.

Die Ausstellung spürt den zeitgenössischen Ansätzen nach und bettet Gildenhall ein in den Siedlungsbau in Brandenburg. Sie wurde kuratiert von Mitgliedern des Deutschen Werkbundes Berlin, Brigitte Kochta, Architektin, und Matthias Frinken, Architekt und Stadtplaner.

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