Das Wiener Aquarell

Die Albertina
16.2.-13.5.2018

Albertinaplatz 1
1010 Wien

www.albertina.at

Mo-Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-21 Uhr

Trans­pa­renz, Strahl­kraft der Farben und atmo­sphä­ri­sche Wir­kung sind die be­son­deren Quali­täten der Wiener Aqua­rell­male­rei des 19. Jahr­hun­derts. Die Aus­stel­lung zeigt einen Bilder­reigen von außer­ordent­licher Schön­heit.

Illustration
Salomon Kleiner, Papageien, Affen und Damwild, 1732
Gosausee
Rudolf von Alt, Der Dachstein vom Vorderen Gosausee, 1840
Cortina
Rudolf von Alt, Die Pomagagnonwände mit Cortina d’Ampezzo, 1881
Parthenon
Thomas Ender, Ansicht des Parthenon, 1837
Segelboot
Joseph Höger, Blick auf den Traunsee
Rom
Jakob Alt, Blick auf Rom, 1837
Zigeunerlager
August von Pettenkofen, Zigeunerlager, 1855
Gurk, Kaiserhaus
Eduard Gurk, Das Kaiserhaus in Baden bei Wien, 1833
Von Alt, Alservorstadt
Rudolf von Alt, Blick in die Alservorstadt, 1872
Schubert
Wilhelm August Rieder, Franz Schubert, 1825
Romako, Tiger
Anton Romako, Tiger, 1870
Das Wiener Aquarell :: Ausstellung
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Transparenz, Strahlkraft der Farben und atmosphärische Wirkung sind die besonderen Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. Virtuose Stadtansichten und Landschaften, detailverliebte Porträts, Genrebilder und Blumenstücke bilden den reichen Motivschatz.

Den Höhepunkt erreicht das Wiener Aquarell im Biedermeier: Jakob Alt, Matthäus Loder, Thomas Ender, Peter Fendi und Moritz Michael Daffinger zählen zu den bedeutendsten Künstlern dieser Zeit. Später sind es dann Anton Romako und August von Pettenkofen.

Überragend aber sind die Werke von Rudolf von Alt aus seiner mehr als siebzigjährigen Schaffenszeit. Sie zählen zu den erlesensten Beispielen der Aquarellmalerei und begleiten den großen Bogen der Kulturgeschichte vom Biedermeier bis zur Kunst um 1900.

Die Ausstellung zeigt einen Bilderreigen von außerordentlicher Schönheit, der die hauseigenen Schätze sowie bedeutende Leihgaben präsentiert und den hohen Stellenwert des Wiener Aquarells für die Kunst des 19. Jahrhunderts eindrucksvoll belegt.