Version
7.3.2024
(modifiziert)
Xantener Knabe zu „Neues Museum (Museum)”, DE-10178 Berlin

Museum

Neues Museum

Bodestraße
DE-10178 Berlin
030-266-3666
Ganzjährig:
Mo-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr
4. Juli bis 1. Sept 2024:
Mo, So 10-18 Uhr
Di-Sa 10-20 Uhr

Das zwischen 1843 und 1855 im Stil des späten Klassizismus errichtete Neue Museum, Teil des Weltkulturerbes Berliner Museumsinsel, gilt als Hauptwerk des Architekten und Schinkel-Schülers Friedrich August Stüler und eines der bedeutendsten Dokumente des Museumsbaus im 19. Jahrhundert.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Bauwerk schwere Zerstörungen und blieb daraufhin 70 Jahre lang geschlossen, eine Notsicherung folgte erst in den 1980er-Jahren. Von 2003 an wurden Fassade und Innenräume behutsam restauriert, die Spuren am Denkmal respektiert und dabei doch zugleich durch Umbauten ein modernes Museum geschaffen.

Das Museum vereint räumlich und inhaltlich aufeinander bezogene Exponate aus drei Sammlungen: des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung, des Museums für Vor- und Frühgeschichte und der Antikensammlung. Diese übergreifende Präsentation ermöglicht es den Besuchern, die Entwicklung der vor- und frühzeitlichen Kulturen vom Vorderen Orient bis zum Atlantik, von Nordafrika bis Skandinavien in einer noch nie da gewesenen Breite und Fülle nachzuvollziehen.

Das Ägyptische Museum und Papyrussammlung gewährt einen umfassenden Einblick in Kontinuität und Wandel der altägyptischen und nubischen Kulturen über vier Jahrtausende.

Der Rundgang durch die Ausstellung beginnt mit der Geschichte der Ägyptologie und der Sammlung. Drei Opferkammern des Alten Reiches lassen Grabarchitektur und Reliefkunst erfahrbar werden. Im Hauptgeschoss steht die Rundplastik im Vordergrund. Der typologischen Vorstellung von Privatfiguren folgen mit dem berühmten Köpfchen der Königin Teje und der weltbekannten Büste der Nofretete Werke der Amarna-Zeit. Der Rundgang schließt mit ausgewählten Texten und literarischen Werken der altägyptischen bis spätantiken Schriftkultur. Alltagsleben, Jenseitswelt und Götterkult werden im Untergeschoss thematisiert.

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte bietet eine umfängliche Ausstellung archäologischer Fundstücke aus ganz Europa und Teilen Asiens, ergänzt durch Kunstwerke aus anderen archäologischen Sammlungen der Museumsinsel.

Im Erdgeschoss empfängt der Saal „Odin, Urnen, Beutekunst” die Besucher mit historischen Wandmalereien zur nordischen Mythologie. Es folgen die Säle mit Heinrich Schliemanns berühmter Sammlung trojanischer Altertümer und zur Kulturgeschichte des benachbarten Zypern. Oben geht es dann mit der Archäologie der römischen Provinzen, der Darstellung Roms germanischer Nachbarn weiter, bis hin zur Spätantike und dem Beginn des christlichen Abendlandes.

Mit dem Schädel des Neandertalers von Le Moustier führt die Ausstellung abschließend zurück in die Steinzeit, in die Bronzezeit mit dem geheimnisvollen „Berliner Goldhut” und in die vielschichtige Kultur der vorrömischen Eisenzeit.

Der Verfasser hat das Museum am 15.2.2013 besucht.

POI

Bis 4.8.2024, Berlin

Caspar David Fried­rich

Zen­tra­les Thema der Aus­stel­lung ist die Rolle der National­galerie bei der Wieder­ent­deckung der Kunst Fried­richs zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts. Zu sehen sind etwa 60 Gemälde und 50 Zeich­nungen aus dem In- und Ausland, darunter welt­be­rühmte Ikonen.

Museum, Berlin

Alte National­galerie

Eine der be­deu­tend­sten Mu­seums­archi­tek­turen des 19. Jahr­hun­derts: Er­schei­nungs­bild eines anti­ken Tem­pels, der auf einem hohen Sockel steht. Euro­päi­sche und deut­sche Ge­mäl­de und Skulp­turen des 19. Jahr­hun­derts, fran­zö­si­sche Im­pres­sio­ni­sten, Ro­man­tik.

Bis 24.11.2024, Berlin

Roads not Taken

Anhand von 14 markanten Ein­schnitten der deutschen Geschichte werden die Wahr­schein­lich­keiten von ausge­bliebener Geschichte gezeigt: verhindert von Zufällen oder dem Gewicht persön­licher Unzu­länglich­keiten.

Museum, Berlin

Pergamon­museum

Dreiflügelanlage, errichtet 1910 bis 1930 von Ludwig Hoffmann nach Entwürfen von Alfred Messel. Pergamonaltar, Markttor von Milet, Ischtar-Tor und und Mschatta-Fassade.

Museum, Berlin

Dom zu Berlin (Dom­museum)

Zeich­nun­gen, Ent­würfe und Mo­delle aus der Pla­nungs- und Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Ber­liner Doms. Dekor­ele­mente, Bau­plasti­ken, Innen­raum­modelle.

Museum, Berlin

Altes Museum

Mei­ster­werk klassi­zi­sti­scher Archi­tektur von Karl Fried­rich Schin­kel mit be­ein­drucken­der Ge­bäude­front. Antikensammlung, Münzkabinett, Kunst und Archäologie der Etrusker und der römischen Kaiserzeit. Hildesheimer Silberschatz, Porträtbüsten von Cäsar und Kleopatra.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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