Museum

Oberfränkisches Bauernhofmuseum

und Naturpark-Infostelle Fichtelgebirge

Zell im Fichtelgebirge: Typischer Vierseithof des Fichtelgebirges im Zustand der Jahrhundertwende, Tagelöhnerhaus von 1785, Flachsbrecherhaus um 1860.

Das Bauernhofmuseum besteht aus dem seit 1968 nicht mehr bewohnten Dietelhof, einem Nachbarhof und weiteren in das Museum übertragenen Gebäuden.

Dietelhof

Beim Dietelhof, der „Keimzelle” des Museums, handelt es sich um einen typischen strohgedeckten Vierseithof des späten 18. Jahrhunderts, der mit seiner originalen Einrichtung eines der wertvollsten ländlichen Baudokumente Oberfrankens darstellt. Vom Keller bis zum Spitzboden, von der Schwarzen Küche bis zum Bienenhaus, vom Kachelofen bis zu den Ahornbäumen vor dem Tor ist alles ungestört erhalten, die Baugeschichte wie auch das Leben der Bewohner sind anhand außergewöhnlich zahlreicher Urkunden und Schriftstücke bis ins Detail bekannt.

Wirtschaftshof

Der Wirtschaftshof war mitsamt einer Fläche von 50 Hektar alter Besitz der Familie Dietel. Im frühen 20. Jahrhundert wurden die Gebäude um die alte Hofstelle mit dem Brunnentrog schrittweise erneuert.

Die Scheune, die Gaststube mit den knarrenden Dielenbrettern und der Hofraum dienen heute als Veranstaltungsorte, die Schupfen für museumspädagogische Aktionen, und in den Nebengebäuden finden traditionelle Feste mit Volksmusik und Tanz statt.

Handwerkerhaus

Das auf das Museumsgelände übertragene Tagelöhnerhaus wurde 1785 in Saalenstein von einem Handweber erbaut. Zu einem „Trüpfhaus” gehörte nur so viel Grund, wie das vom Dach tropfende Wasser markierte. Das ärmliche Haus und der gut ausgestattete Vierseithof direkt daneben ermöglichen einen vergleichenden Blick auf die sozialen Unterschiede im alten Dorf.

Gelände

Auf dem Gelände befinden sich zudem ein Flachsbrechhaus (Dörrofen, Flachsbearbeitung), ein Bienenhaus mit Bienen, ein Windrad sowie Felder und Obstwiesen.

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