Oberhessisches Weihnachtskrippen-Museum

Steinstraße 34
63667 Nidda

06043-985257
krippenmuseum-ulfa@t-online.de

www.weihnachtskrippen-museum.de

20. Nov bis 20. Dez:
Di-So 14-18 Uhr

Mit zu­neh­men­der Ver­bre­itung ver­dien­ten sich im 19. Jahr­hun­dert Be­wohner ganzer Land­striche in den langen Winter­monaten ein Zubrot durch das Schnitzen von Krippen­figuren.

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Oberhessisches Weihnachtskrippen-Museum :: Angewandte K.
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In den römischen Katakomben ist man auf bildliche Darstellungen der Geburt
Jesu gestoßen, die aus dem 6. Jahrhundert stammen, so z.B. die Abbildung
eines Wickelkindes zwischen Ochs und Esel. Eine erste „plastische” Veran-
schaulichung der Geburt Christi geht auf Franz von Assisi zurück.

Mit zunehmender Verbreitung verdienten sich im 19. Jahrhundert Bewohner ganzer Landstriche in den langen Wintermonaten ein Zubrot durch das Schnitzen von Krippenfiguren.

Mittelpunkt jeder Weihnachtskrippe ist selbstverständlich das Jesuskind. Ihm zur rechten Seite ist Maria plaziert. Auf ihrer Seite muss der Ochse stehen, der ein „koscheres Tier” und ein Symbol für das Volk Israel ist. Auf der Marienseite nähern sich auch die Hirten. Sie repräsentieren König David und die Gläubigen. Zur Linken des Jesuskindes steht Josef, der Ziehvater Jesu, ferner der Esel, als „unkoscheres Tier” ein Sinnbild für die Heiden. Von dieser Seite her nähern sich die „Weisen aus dem Morgenland”. In ihnen wurden symbolisch auch die drei Lebensalter gesehen und zudem die im Mittelalter bekannten 3 Kontinente.