Ausstellung 23.03. bis 14.07.24

Im Garten der Zufriedenheit

Die Sammlung Chinesische Malerei im Museum Angewandte Kunst

Ab 23.3.24, Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main

Frankfurt/Main, Museum Angewandte Kunst: Die Malerei aus dem Reich der Mitte hat, anders als z.B. das chinesische Porzellan, erst spät und in weit geringerem Umfang den Weg in westliche Sammlungen gefunden.

Die chinesische Malerei hat viele Gesichter: Landschaften, religiöse und mythologische Sujets, Genreszenen oder auch Porträts. Dabei wird seit langer Zeit unterschieden zwischen Auftragsarbeiten, die von Berufsmalern ausgeführt wurden und solchen, die von gebildeten „Amateuren” geschaffen wurden und seit jeher weit höher geschätzt werden als die ersteren.

Diese „Literatenmalerei” hat viele Erscheinungsformen, zeichnet sich grundsätzlich jedoch durch eine bemerkenswerte Kontinuität und eine zurückhaltende, leise Sprache aus. Nicht selten wird auf Farbe völlig verzichtet, erscheint die Welt in ihnen allein in zarten Tuschespuren. Und so hat die Malerei aus dem Reich der Mitte, anders als z.B. das chinesische Porzellan, erst sehr viel später und in weit geringerem Umfang den Weg in westliche Sammlungen gefunden.

Auch im Museum Angewandte Kunst blieb die chinesische Malerei lange ein Nischenthema. Rund sechzig teils hochbedeutende Werke sind heute Teil der Museumssammlung. Aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit werden sie nur selten und für begrenzte Zeit gezeigt.

Eine Kooperation mit der Ernst von Siemens Kunststiftung machte ab 2020 eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Bestandes möglich. Anlässlich der Fertigstellung des Projekts wird die bislang weitgehend unbekannte Sammlung Chinesischer Malerei in einer Ausstellung präsentiert.

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