Ausstellung 11.10.19 bis 15.02.20

Museum August-Macke-Haus

Orpheus

Traum und Mythos in der modernen Kunst

Bonn, Museum August-Macke-Haus: Ausgehend von einer von August Macke 1912/13 entworfenen Stickerei über symbolhafte Verdichtungen in Gemälden und Skulpturen bis hin zu Bühnenentwürfen und Kunsthandwerk verdichtet die Schau alle Spielarten künstlerischer Gestaltung. Bis 15.2.20

Orpheus, der mythische Sänger und Priester, der die wilden Tiere, selbst Pflanzen und Felsen, bezauberte und die Götter der Unterwelt bewegte, seine Frau Eurydike ins Leben zurückholen zu dürfen, der aus menschlichem Unvermögen scheiterte, den Frauen entsagte und deshalb von den Mänaden zerrissen wurde, dessen Haupt aber weiter sang – dieser vielseitige Orpheus wurde von Künstlern aller Sparten und Zeiten zum Motiv gewählt.

Ausgehend von einer von August Macke 1912/13 entworfenen Stickerei und deren Zusammenhängen in seinem Werk entfaltet die Ausstellung die Verarbeitung des Orpheus-Stoffes in einem spannungsvollen Wechsel internationaler künstlerischer Positionen seit dem Symbolismus bis in die heutige Zeit.

Von symbolhaften Verdichtungen in Gemälden und Skulpturen über graphische Folgen bis hin zu Bühnenentwürfen und kunsthandwerklichen Arbeiten verdichtet die Schau alle Spielarten künstlerischer Gestaltung.

Der Parcours enthält verschiedene kunsthistorische Stile, erscheint aber, ausgelöst durch das besondere Thema, vor allem voller individueller Emotionen, welche Glück, Trauer, Tod und grausames Schicksal ebenso spiegeln wie Zweifel und Kühnheit künstlerischer Inspiration, Verbundenheit mit der Antike und Aufbruch zu neuen Entwicklungen.

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