Scheintot

Über die Ungewißheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden

Berliner Medizinhistorisches Museum
20.4.2018-27.1.2019

Charitéplatz 1
10117 Berlin

www.bmm-charite.de

Di, Do-Fr, So 10-17 Uhr
Mi, Sa 10-19 Uhr

Um 1800 beginnt die Wissen­schaft, die Ein­deutig­eit des Todes in Zweifel zu ziehen. In ganz Europa haben Men­schen Angst davor, leben­dig be­graben zu werden. Die Aus­stel­lung zeigt, wie Ärzte und Natur­wissen­schaftler die Grenze von Leben und Tod neu zu be­stimmen suchten.

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Scheintot :: Ausstellung
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Um 1800 beginnt die Wissenschaft, die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel zu ziehen. In ganz Europa haben Menschen Angst davor, lebendig begraben zu werden – bald entsteht eine regelrechte Hysterie um den „Scheintod”.

Die Ausstellung zeigt, wie Ärzte und Naturwissenschaftler die Grenze von Leben und Tod neu zu bestimmen suchten. Sie führten bizarre Experimente mit Elektrizität durch und bauten mechanische Rettungsapparate für Grab und Sarg. In eigens errichteten Leichenhäusern wartete man so lange auf Lebenszeichen der Aufgebahrten, bis Fäulnis Sicherheit über den Tod brachte.