Sieh’ es kommt das Glück geritten

Wenzel Hablik. Frühe Werke

Wenzel-Hablik-Museum
25.2.-21.5.2018

Reichenstraße 21
25524 Itzehoe

www.wenzel-hablik.de

Regulär:
Di-Sa 14-17 Uhr
So+Ft 11-17 Uhr

Mitte Dez bis Mitte Jan:
geschlossen

Die frühen Arbei­ten Wenzel Habliks aus der Zeit von 1898 bis 1907 sind kaum be­kannt und wurden zum größten Teil noch nie prä­sen­tiert.

    Bild 1
    Wenzel Hablik, Brüx. Die Schlafstube meiner Eltern, o.J.
    Hablik Frühe Werke Plakat
    Sieh’ es kommt das Glück geritten :: Ausstellung
    • Mini-Map
    Die frühen Arbeiten Wenzel Habliks aus der Zeit von 1898 bis 1907 sind kaum bekannt und wurden zum größten Teil noch nie präsentiert.

    Noch bevor der junge Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Wien und Prag studiert, entstehen während seiner Zeit an der Fachhochschule für Tonindustrie und verwandte Gewerbe in Teplice feine Naturstudien in Bleistift und Aquarell. Architekturzeichnungen und anatomische Studien von Mensch und Tier zeigen die akademische Lehrweise und die technische Präzision in der Hablik ausgebildet wird. Später zeichnet er nach Gruppen von Kristallen, die sich in seiner Fantasie zu Märchenschlössern auf steilen Berghängen ausformen. Diese „Kristallbauten”, wie er sie nennt, gehören zu den frühesten bekannten Entwürfen kristalliner Architektur in der europäischen Kunstgeschichte.

    Hablik zeigt schon im Frühwerk eine Offenheit für unterschiedliche Stile und avantgardistische Richtungen, darunter auch allegorische und religiöse Darstellungen. Es folgen erste Ölbilder, die besonders die heimische Bergwelt in der Nähe des Erzgebirges und Alltagsszenen festhalten. Der Einfluss von Edvard Munch und Vincent van Gogh wird an ihnen besonders deutlich.