Ausstellung 30.04. bis 11.09.22

Sprengel Museum Hannover

Christiane Möbus

Seitwärts über den Nordpol

Hannover, Sprengel Museum Hannover: Möbus’ Werk zeichnet sich durch eine breite mediale Vielfalt aus: Von Fotografien über Skulptur bis hin zu filmischen und installativen Arbeiten spiegelt die Schau Möbus’ Œuvre. Bis 11.9.22

Die Ausstellung, deren zweiter Teil zeitgleich im Kunstverein Hannover gezeigt wird, versammelt Werke einer Künstlerin, die mit humorvollem, bisweilen melancholischem Blick auf den Alltag und das Leben schaut.

Möbus’ Werk zeichnet sich durch eine breite mediale Vielfalt aus: Von Fotografien über Skulptur bis hin zu filmischen und installativen Arbeiten spiegelt die Schau Möbus’ Œuvre. Die Ausstellung ist als großer Parcours konzipiert, der Werke thematisch und formal in Dialog setzt. Der begleitende, chronologisch ausgearbeitete Katalog, der vier Wochen nach Ausstellungseröffnung erscheint, geht weit über die Werkpräsentation in Sprengel Museum und Kunstverein Hannover hinaus und dokumentiert erstmals umfassend Christiane Möbus‘ Lebenswerk.

Zu den Exponaten im Kunstverein Hannover und im Sprengel Museum Hannover gehören der tonnenschwere LKW „Schneewittchen”, eine lebensgroße schwebende Giraffe, die Möbus betitelt mit „Küsse vom König”, und die heugefüllten Fischerboote namens „Rette sich wer kann”. Die vermeintlich alltäglichen Dinge überführt Christiane Möbus in neue Zusammenhänge, indem sie beispielsweise dem LKW luftigen Tüllstoff beigibt, der Giraffe die Bodenhaftung nimmt und sie im Raum schweben lässt und die Boote mit Heuballen ausstaffiert.

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