Museum

Dom-Museum

im St. Petri Dom

Bremen: Archäologische Ergebnisse der Domrestaurierung, die neue Erkenntnisse über die Baugeschichte des Domes erbrachte und mittelalterliche Gräber mit kostbaren Beigaben freilegte.

Das Museum zeigt die archäologischen Ergebnisse der Domrestaurierung, die neue Erkenntnisse über die Baugeschichte des Domes erbrachte und mittelalterliche Gräber mit kostbaren Beigaben freilegte: in der ehemaligen Schatzkammer des St. Petri Doms liegen in gut geschützten Vitrinen die Funde aus acht mittelalterlichen Bischofsgräbern des 11. bis 15. Jahrhunderts: Bischöfliche Insignien (Stab und Ring), mehrere Bischofsmützen (Mitren), Kelche und Hostienteller (Patenen) und verschiedene Einzelteile der Gewänder Bremer Bischöfe – ein weltweit einzigartiger Schatz an mittelalterlichen Textilien!

Von besonderer Bedeutung sind einige Stücke aus dem 13. Jahrhundert: Eine bestickte Mitra, ein Gewand mit Vogel- motiven sowie eine Bischofskrümme aus Emaille mit einer Verkündigungsszene. Für Staunen sorgt ein Gewand mit den eingewebten arabischen Schriftzeichen „Der großmächtige Sultan”, das vermutlich im 13. Jahrhundert im maurischen Spanien entstand.

Gemälde

Bemerkenswert sind auch die Gemälde des Dom-Museums. Das beeindruckende Gemälde „Der Schmerzensmann” von Lukas Cranach d.Ä. zeigt eine lebensgroße Darstellung des gekreuzigten und wiederauferstandenen Christus aus der Zeit der Reformation. Der Raumabschnitt dahinter präsentiert den Wandel des Kreuzigungsmotivs im Laufe der Jahrhunderte.

Mit Altargeräten, katholischen Bibelausgaben und Andachtsbüchern widmet sich eine Vitrine der Geschichte der katholischen Kirche in Bremen, insbesondere der Kirche St. Johann. Eine weitere Wandvitrine stellt das bis heute lebendige Wirken der Domdiakonie sowie die Bremer Jakobusbruderschaft vor.

Fotodokumentation

Mittelalterliche Münzen, archäologisch ergrabene Domfundamente, ein historischer Abriss der Reformation, eine ausführliche Fotodokumentation der Dombaugeschichte und eine Erinnerung an die Uraufführung des „Deutschen Requiems” von Johannes Brahms 1868 im Bremer St. Petri Dom runden den Rundgang ab.

Museen für sakrale Kunst

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