Museum

Bauernmuseum Mondseeland

und Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus

Mondsee: Waldarbeit, Grünlandbewirtschaftung und Ackerbau. Mittertennhof (Ersterwähnung 1416) mit Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dach. Diverse Nebengebäude, Mondseer Einbäume, alte Obstbaumsorten.

Das Bauernmuseum wurde als Interpretation eines modernen landwirtschaftlichen Nebengebäudes erbaut und dient als informierendes Entree für das Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus mit seinen Nebengebäuden und dem Freigelände. Die Dauerausstellung im Erdgeschoß bietet seinen Besucherinnen und Besuchern eine Reise durch die landwirtschaftliche Arbeit im Mondseeland in den vier Jahreszeiten.

Die Themenbereiche wie zum Beispiel Waldarbeit, Grünlandbewirtschaftung und Ackerbau sind gegliedert in Urgeschichte (6000 Jahre Landwirtschaft im Mondseeland), vorindustrielle Zeit (reicht wegen der Weltkriege und der Wirtschaftskrisen bis in die 1950er Jahre) und den nachfolgenden raschen Strukturwandel bis in die Gegenwart.

Das Freilichtmuseum selbst zeigt die in Mondsee einst verbreitete Gehöftform mit seinen Nebengebäuden. Der in Holzblockbauweise errichtete Mittertennhof (Ersterwähnung 1416) vereint Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dach und ist voll eingerichtet. Die Eigenheit dieser Hausform ist das Fehlen eines Rauchfangs. Der Rauch zieht frei durch das Dach ab und trocknet das im Obergeschoss gelagerte Getreide.

Diverse Nebengebäude, Mondseer Einbäume und ein Rundweg mit alten Obstbaumsorten runden das Ensemble ab.

Volkskundliche Freilichtmuseen

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