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18.7.2016
Zehntscheune zu „Heimatmuseum in der Zehntscheune (Museum)”, DE-91732 Merkendorf
Regionale Tracht zu „Heimatmuseum in der Zehntscheune (Museum)”, DE-91732 Merkendorf
Ein Trachtenpaar und ein Paar in Festtagskleidung stehen für die Mode im Raum Merkendorf bis etwa 1850
Foto: Stadt Merkendorf
 zu „Heimatmuseum in der Zehntscheune (Museum)”, DE-91732 Merkendorf
Schulstube, 2004
Foto: Stadt Merkendorf
 zu „Heimatmuseum in der Zehntscheune (Museum)”, DE-91732 Merkendorf
Schusterwerkstatt
Foto: Stadt Merkendorf
Marktplatz mit Zehntscheune zu „Heimatmuseum in der Zehntscheune (Museum)”, DE-91732 Merkendorf

Museum

Heimatmuseum in der Zehntscheune

Marktplatz 4
DE-91732 Merkendorf
März bis Okt:
3. So/Mt 14-17 Uhr

Das Heimatmuseum befindet sich in der historischen Zehntscheune am Marktplatz.

Der ehemalige Getreidespeicher wurde vermutlich Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. 1648, im letzten Jahr des 30-jährigen Krieges, brannte er, wie viele Gebäude der Stadt, beim Abzug schwedischer Reiter nieder. 1726 wurde das Gebäude wieder aufgebaut und bis 1851 als Getreidespeicher genutzt. Danach diente es bis 1991 als Rathaus. 1993 wurde darin das Heimatmuseum eröffnet, welches einen vielfältigen Einblick in das frühere Leben, Wohnen und Arbeiten in einer kleinen Ackerbürgerstadt gewährt.

Die Ausstellung „Vom Flachs zum Leinen” macht zum einen deutlich, dass der ländliche Haushalt einst weitgehend auf Selbstversorgung angewiesen war, und weist zum anderen auf die Bedeutung der Weberei in der Stadt hin.

Dass in Merkendorf bereits um 1900 ein Fotoatelier bestand, belegt dessen großer hölzerner Fotoapparat. Alte Platten- und Rollfilmkameras dokumentieren die Weiterentwicklung der Fotografie.

In den oberen Geschossen finden sich unter anderem Urkunden, Stadtpläne und alte Fotos sowie Exponate zu den beiden Weltkriegen. Des Weiteren dokumentieren Krautfass und Krauthobel sowie die Vitrine über das Brauwesen zwei der bedeutendsten Erwerbszweige der Vergangenheit.

Die einstige Bedeutung des Handwerks bezeugen auch eine vollständig eingerichtete Schusterwerkstatt, eine Büttnerwerkstatt und die Zimmermannswerkzeuge. Hölzerne Pflüge, Eggen, Geräte zum Säen, Ernten, Dreschen u.v.m. veranschaulichen die bäuerliche Arbeitswelt vor der Mechanisierung.

In der kleinen Schulstube aus der Zeit um 1950 wurde noch mit Schiefertafel und Griffel geschrieben, und es gab noch das Tintenfass und den Federhalter. Auch Dokumente zur Schulgeschichte, alte Poesiealben, Spielzeug und mehr sind zu sehen.

Im Reich der Hausfrau lassen sich Geräte zur Milch-, Fleisch- und Teigverarbeitung, Geschirr aus Aluminium und Emaille, gusseiserne Häfen und Ofenplatten, ein Küchenherd und vieles mehr entdecken. Im letzten Raum schließlich geht es im Wesentlichen um Kleidung und Wäschepflege: die Ausstellung „Vom Waschtisch bis zum Bügeleisen” zeigt, wie beschwerlich die Wäschepflege noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts war.

POI

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